435 Städte und Gemeinden engagieren sich bei Mobilitätswoche 2010

Zwischen 16.-22. September gibt es in ganz Österreich Aktionen rund um klimafreundliche Alternativen zum Auto

Wien (OTS) - Rund 400 österreichische Städte und Gemeinden nehmen heuer an der Europäischen Mobilitätswoche teil, die bereits zum 11. Mal von Klimabündnis mit Unterstützung des Lebensministeriums organisiert wird. "Nachhaltige Mobilität ist gerade in Ballungszentren eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Der Städtebund unterstützt die Mobilitätswoche ausdrücklich, weil eine verstärkte Nutzung von öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad, zu Fuß gehen oder Car-Sharing nicht nur die Luftqualität und CO2-Bilanz verbessert, sondern auch insgesamt zur Lebensqualität in Städten beiträgt, indem die Zentren für jedermann gut erreichbar werden.", erklärt Dr. Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Zwischen 16. und 22. September 2010 stehen Österreichs Städte ganz im Zeichen der sanften Mobilität: Zahlreiche Aktionen sollen klimafreundliche Alternativen zum Auto aufzeigen. So finden in zahlreichen Städten (u.a. in Graz, St. Pölten oder Wels) "Mobilitätswochen-Championships" statt: Auto, öffentlicher Verkehr und Fahrrad stehen sich bei einer Wettfahrt gegenüber. Auf www.mobilitaetswoche.at kann auf das schnellste Verkehrsmittel gewettet werden. In vielen Städten und Gemeinden gibt es mit speziellen Schnuppertickets die Möglichkeit, den öffentlichen Verkehr kostenlos zu testen.

In Graz steigt am 22. September, dem Internationalen Autofreien Tag, ein Mobilitätsfest und anschließend die "Tour de Graz 2010", für die ganze Straßenzüge der Grazer Innenstadt für RadfahrerInnen und SkaterInnen gesperrt werden. Mehr Infos dazu unter:
www.graz.at/cms/beitrag/10134765/1706503/

"Unsere Städte zeigen im Rahmen der Mobilitätswoche, was der Öffentliche Verkehr Tag für Tag für die BürgerInnen leistet. Erfreulicherweise nutzen immer mehr Menschen in den Ballungsräumen Bim, Bahn und Bus. Daher investieren unsere Städte in den nächsten Jahren viel Geld in den weiteren Ausbau und die Attraktivitätssteigerung des Öffentlichen Verkehrs - allerdings oftmals ohne zu wissen, ob und welchen Teil der Kosten Bund bzw. Land übernehmen werden. Daher fordern wir mehr Geld für den ÖV, langfristige Finanzierungszusagen und vor allem transparente Förderkriterien. Der Städtebund ist gerne bereit, hier Vorschläge einzubringen," so Generalsekretär Dr. Thomas Weninger abschließend.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 246 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen.
Mitglieder des Städtebundes sind neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Neben dem Österreichischen Gemeindebund, der die kleineren Gemeinden vertritt, ist der Österreichische Städtebund Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.

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