Gemeindekrise als Chance für die heimische Wirtschaft

Kommunalmesse: Mehr als 4.000 Gemeindevertreter informieren sich an zwei Tagen über Neuigkeiten

Graz (OTS) - Dass die momentane finanzielle Lage der österreichischen Gemeinden eine prekäre ist, ist hinlänglich bekannt. Dass sich daraus neue Chancen für die Wirtschaft ergeben, bewies letzte Woche erneut die Kommunalmesse in Graz, die im Rahmen des Österreichischen Gemeindetags abgehalten wurde.

140 Aussteller aus Bereichen wie IT, Dienstleistungen, Gerätetechnik, Fuhrparkmanagement, Finanzierung, Elektrotechnik, Infrastruktur, Bau und vielen mehr überzeugten sich selbst vom gesteigerten Wissensdurst der kommunalen Entscheidungsträger. "Die Aufgaben für uns Gemeinden nehmen ständig zu. Jetzt kommt es darauf an, wie wir die Prozesse in der Gemeinde weiter optimieren können. In der jetzigen Situation muss ich mit den besten und beständigsten Partnern arbeiten. Die Kommunalmesse ist der ideale Ort, um sich über Neuigkeiten aus der Kommunalwirtschaft zu informieren," so Bürgermeister Roland Braimeier aus Markt Piesting.

In den Gemeinden brechen durch die Finanznöte tatsächlich alte Strukturen auf. Mit laufend steigenden Ausgaben von derzeit über 16 Milliarden Euro sind die österreichischen Kommunen noch immer größter öffentlicher Auftraggeber. Doch sanken im Vorjahr auf Grund der Finanzkrise die Einnahmen. Die Schere geht also auseinander, und Österreichs 2.357 Gemeinden müssen sich heute unter dem Kostendruck für jedes Produkt und für jede Dienstleistung neu am Markt orientieren. Denn im Gegensatz zu privaten Unternehmen müssen Gemeinden laufend weiter investieren.

Dass die diesjährige Kommunalmesse dadurch die erfolgreichste seit Bestehen war, davon konnte sich auch die politische Spitze des Landes persönlich überzeugen. Bundespräsident Heinz Fischer, Vizekanzler Josef Pröll und Außenminister Michael Spindelegger, der auf der Messe über seine Initiative "Europagemeinderäte" referierte, machten sich selbst vor Ort ein Bild über das Geschehen auf der Messe.

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