- 14.09.2010, 09:57:44
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VP-Lerch zur Prostitution: Keine Hilfe für die Bewohner der inneren Linzerstraße
SPÖ-Vorsitzender in Penzing lässt ÖVP Resolution für ordentliches Prostitutionsgesetz nicht zu
Wien (OTS) - Um noch vor der Wahl gemeinsam als Bezirk eine
Willensäußerung abzugeben, formulierte der Penzinger
ÖVP-Bezirksvorsteher-Stv. Franz E. Lerch einen Resolutionsantrag, der
ein ordentliches Prostitutionsgesetz fordert. Dieser wurde in der
Bezirksvertretungssitzung am gestrigen Montag von der SPÖ-Fraktion
aber nicht zugelassen.
"Die SPÖ verschanzt sich hinter Geschäftsordnungsparagraphen, statt
den betroffenen Menschen in dieser Angelegenheit zu helfen",
kritisiert Lerch. "Seit mehr als drei Jahren versuchen wir eine
Verbesserung der Lage zu erreichen, aber anscheinend ist es der SPÖ
vollkommen egal, dass die innere, einst schöne Linzerstraße immer
mehr zum Hurenviertel verkommt."
Statt Schutzzonen zu definieren, gibt es seitens der Stadtregierung
nur ein 7-Punkteprogramm zur Eindämmung der Prostitution, das laut
Lerch das Papier nicht wert ist, auf dem es ausgedruckt wurde. "Für
die SPÖ sind offenbar nur die sogenannten Sexarbeiterinnen wichtig,
aber nicht, wie es den Anrainern geht", mutmaßt Lerch. "Es wird Zeit,
dass sich was ändert in dieser Stadt - am 10. Oktober werden die
Betroffenen der SPÖ hoffentlich mitteilen, was sie von derartigen
Vorgangsweisen halten", schließt der Penzinger
Bezirksvorsteher-Stellvertreter.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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