Karas zu Basel III: Qualität vor Tempo

Auswirkungsstudie auf Wachstum und Beschäftigung und kumulative Effekte notwendig

Brüssel, 13. September 2010 (OTS) Othmar Karas begrüßt die vom Basler Ausschuss vorgeschlagene Stärkung von Eigenkapitalstandards für Banken. "Höhere Mindestkapitalquoten für Banken sind wichtig, dürfen aber nicht isoliert betrachtet werden. Eine bindende politische Einigung gibt es erst dann, wenn die EU-Finanzminister und das Europaparlament sich auf eine EU-Richtlinie verständigt haben. Im Moment sind noch viele Fragen offen", so der Chefverhandler des EU-Parlaments zu Basel III. "Was fehlt, ist u.a. eine Auswirkungsstudie auf Wachstum und Beschäftigung und die kumulativen Effekte. Außerdem müssen die USA sich verpflichten das Regelwerk gemeinsam und gleichzeitig mit Europa umzusetzen",
fordert EVP-Vizepräsident Karas bei einem Pressegespräch vor Journalisten in Brüssel. Weiterhin benachteilige die Definition von Kernkapital die Europäische Wirtschafts- und Bankenstruktur. ****

Heute Nachmittag wurde im Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments über die Parlamentsposition zu Basel III und die Forderungen an die Kommission abgestimmt. EVP-Berichterstatter
Karas begrüßt den Ausgang der Abstimmung: "Es ist mir gelungen einen breiten Konsens zwischen den politischen Familien zu finden. Die meisten Fraktionen sind meinen Vorschlägen gefolgt. Das Parlament hat somit eine starke Stimme bei den Verhandlungen und
ist Wegweiser für einen guten Richtlinienvorschlag der Kommission, den wir Ende 2010 erwarten", so Karas abschließend.

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