Serbischer Patriarch Irinej... (2)

Trauer über Kosovo

Wien (OTS) - Nach dem Besuch im Stephansdom besichtigte der serbische Patriarch mit seiner Delegation die Ausstellung "Serbien -Brücke zwischen Ost und West" im Wiener Dom- und Diözesanmuseum. Patriarch Irinej verwies angesichts des Videos über die Ausschreitungen im Kosovo im März 2004 auf die Diskrepanz zwischen der damaligen europäischen Gleichgültigkeit angesichts der Demontage von Kreuzen und der Aufregung über das Kreuz-Urteil des Europäischen Menschenrechts-Gerichtshofs.

Dank an Österreich

Bei seinem anschließenden Treffen mit Bundespräsident Heinz Fischer würdigte der Patriarch die Religionsfreiheit in Österreich. Insbesondere begrüßte Irinej I. die Einführung des orthodoxen Religionsunterrichts in Österreich. Der Patriarch habe bei dem rund 45-minütigen Gespräch die Rolle Österreichs und besonders Wiens bei der Entwicklung der serbischen Sprache und Kultur gelobt, so Präsidentensprecher Bruno Aigner laut "Austria Presseagentur" (APA). Bei dem Gespräch sei es auch um das Verhältnis der orthodoxen Christen zu den Muslimen gegangen.

Nach der Begegnung mit dem Bundespräsidenten traf der serbische Patriarch auch mit Bürgermeister Michael Häupl zusammen. Irinej I. trug sich dabei in das "Goldene Buch" der Stadt Wien ein. (forts mgl.)

Rückfragen & Kontakt:

Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Erich Leitenberger
1010 Wien, Stephansplatz 4/7/1
Tel: 01/51552-3591
E-Mail: media@edw.or.at
http://presse.stephanscom.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EDW0002