Rumäniens Aufholbedarf bietet Chancen für Österreich

Leitl: EU-Fördergelder für Rumänien mit Hilfe der österreichischen Außenhandelsstelle Bukarest "abholen"

Wien (OTS/PWK686) - Anläßlich seines Arbeitsbesuchs beim neuen rumänischen Finanzminister Gheorghe Ialomitianu in Bukarest wies Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl auf die hervorragend laufenden bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Rumänien und Österreich hin - und das seit mittlerweile 60 Jahren, als die österreichische Außenhandelsstelle in Bukarest gegründet wurde. Gleichzeitig betonte Leitl aber, dass "Rumänien in vielen Bereichen noch Aufholbedarf habe und österreichische Unternehmen nach wie vor eine Unzahl an Chancen vorfinden." Insgesamt sind in Rumänien über 1.000 österreichische Unternehmen aktiv.

Insbesondere werden in Rumänien die EU-Fördermittel nicht genügend ausgeschöpft. Für den Zeitraum 2007 bis 2013 hat die Europäische Union rund 30 Mrd. Euro an Fördergeldern für Rumänien reserviert, "die abgeholt werden müssen". Vor allem für die Bereiche Infrastrukturausbau, Umwelttechnologie und erneuerbare Energie gebe es noch genug Fördermittel. Leitl: "Die österreichische Außenhandelsstelle Bukarest hat eigens dafür einen Mitarbeiter bereitgestellt, der österreichische Unternehmen am Weg zu diesen Fördergeldern unterstützt."

Nach einem Einbruch der österreichischen Ausfuhren im Krisenjahr 2009 um -33%, haben sich die Exporte heuer wieder erfangen und im ersten Halbjahr 2010 gegenüber der Vorjahresperiode um 1,2% zugelegt. Auf Jahressicht sollte das Exportwachstum noch höher ausfallen. (BS)

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