SPÖ Obex-Mischitz: Dörflers Selbstbeweihräucherung ist nach Streichung der Kindergartenförderung fehl am Platz

Kinderbetreuungseinrichtungen auch für unter Dreijährige und flexible Öffnungszeiten gefordert

Klagenfurt (OTS) - Das heutige Eigenlob Dörflers, in dem er Kärnten als "Nummer eins der österreichischen Kinderbetreuung" bezeichnet und sich selbst dafür verantwortlich sieht, sei eine Verhöhnung der hunderten Kärntner Familien, die von der erst kürzlich durch die FPK gestrichene Kindergartenförderung betroffen sind, so SPÖ Familiensprecherin LAbg. Ines Obex-Mischitz. "Gerade erst am Wochenende war die Streichung der Landesförderungen großes Thema, denn viele Eltern, die darauf angewiesen wären erhalten nun keine Zuschüsse mehr und stehen vor großen finanziellen Problemen. Sich nun mit einer derartigen Jubelmeldung an die Öffentlichkeit zu wenden ist ein Schlag ins Gesicht jener Kärntner Familien, denen FPK Dörfler zuvor das Geld gestrichen hat", so Obex-Mischitz.

Zudem bestehe noch immer ein großer Mangel an Kinderbetreuungseinrichtungen vor allem für unter Dreijährige, zeigt die SPÖ Familiensprecherin auf. "Ebenso ein nach wie vor ungelöstes Problem sind die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen", so Obex-Mischitz. Um den Kärntner Familien optimale Unterstützung bieten zu können seien flexible Öffnungszeiten unerlässlich und eine flächendeckende Sommerkindbetreuung dringend von Nöten. "Gerade in finanziell angespannten Zeiten muss den Kärntner Familien unter die Arme gegriffen werden, um ihnen eine qualitätsvolle und bedürfnisorientierte Kinderbetreuung für ihren Nachwuchs zu ermöglichen", weiß Obex-Mischitz. Um die Basis zu schaffen, dass beide Elternteile einer Arbeit nachgehen können, brauche es leistbare Kinderbetreuungseinrichtungen. Dies sei vor allem auch wichtig um Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen und einer Verdrängung vom Arbeitsmarkt vorzubeugen und um AlleinerzieherInnen zu entlasten. "Flächendeckende Ganztageskinderbetreuungsplätze vom Klein- bis zum Schulkind sind notwendig, damit wir die in Kärnten weit unter dem Österreichschnitt befindliche Frauenerwerbsquote steigern, ja den Frauen überhaupt den Zugang zu vollwertiger Arbeit ermöglichen können", fordert Obex-Mischitz Dörfler dazu auf, sich für eine entsprechende Kleinkindbetreuung in Kärnten stark zu machen, anstatt sich in selbstbeweihräuchernden Aussendungen zu rühmen.

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