FPÖ spricht sich gegen Zugriff auf bestehendes Eigentum pflegebedürftiger Menschen zur Finanzierung der Pflege aus

Hofer: Antrag im Nationalrat wurde eingebracht

Wien (OTS) - FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer fordert die Bundesregierung auf, zukünftig dafür zu sorgen, dass bei pflegebedürftigen Personen zur Finanzierung der Pflege in einem Heim nicht auf das bestehende Eigentum zugegriffen werden kann, wenn dieses eine zu definierende Vermögensgrenze nicht überschreitet.

Hofer erläutert: "Die derzeitige Situation stellt sich so dar, dass, wenn eine Person pflegebedürftig ist und aus diesem Grund in einem Heim versorgt werden muss, nicht nur auf das Einkommen, sondern auch auf das bestehende Vermögen dieser Person zugegriffen wird. Das ist dann beispielsweise ein Einfamilienhaus, das man sich in jahrzehntelanger Arbeit erspart hat. Den Bewohnern bleiben ein Taschengeld und ein kleiner Freibetrag für ein 'ordentliches Begräbnis'."

Die Kinder verlieren so als Erben sogar das Elternhaus oder die Wohnung, in der sie aufgewachsen sind und ihre Kindheit verbracht haben. Wer auf bescheidenes Eigentum verzichtet und seine Ressourcen anderweitig verwendet, oder wer sein Eigentum frühzeitig überträgt, sei im Alter im Vorteil, kritisiert Hofer und betont: "Das kann keineswegs im Sinne der Gesellschaft sein und ist Basis für eine eklatante Ungleichbehandlung der Betroffenen. Um diese Ungleichbehandlung zu vermeiden, habe ich bereits ein Antrag im Nationalrat eingebracht", schließt Hofer.

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