FA-Rösch/Vanek: Postbeamte dürfen nicht "Mädchen für alles" werden

Wien (OTS/fpd) - Die Freiheitlichen Arbeitnehmer, Bundesobmann
Ing. Bernhard Rösch und der Spitzenkandidat für die Wahlen bei der Post, Gerhard Vanek, lehnen die Forderung des ÖVP-Gemeinderates Wolfgang Ulm nach Schulwegsicherung durch Postbeamte strikt ab. Ulm habe in einer Tageszeitung gemeint, dass Mitarbeiter der Post und der Telekom, welche im Jobcenter (bzw. Pool) zwischengeparkt sind, für die Schulwegsicherung in Wien eingesetzt werden sollen. Offensichtlich habe man vor, Postbeamte zu "Mädchen für alles" zu machen, kritisiert Vanek.

"Dieser Vorschlag ist geradezu grotesk! Unter den zahlreichen "Zwischengeparkten" sind ehemalige Führungskräfte, aber auch Techniker, die bisher rein gar nichts mit der Schulwegsicherung zu tun hatten. Außerdem stellt sich die Frage, inwieweit die Beamten Einbußen bei Gehalt und Zulagen erleiden müssen. Man sieht einmal mehr, dass es sich bei der ÖVP nur um eine Wirtschaftspartei handelt, welche auf die Masse der Menschen keine Rücksicht nimmt", so Rösch und Vanek.

Rösch weiter: "Es liegt der Verdacht nahe, dass die Fraktion FCG den Forderungen der ÖVP blindlings folgen wird. Die FCG ist daher sowohl für die Mitarbeiter der Post als auch der Telekom unwählbar geworden." Der FA-Obmann fordert einmal mehr, dass die Bundesregierung Vertragstreue einhält. "Die Mitarbeiter der Post und Telekom haben es nicht verdient, derart abgeschoben zu werden. Sie haben Jobs zu erhalten, welche ihrer Qualifikation entsprechen." (Schluss) hn

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