Kinderbetreuung: Kärnten hat alle Bundesförderungen ausgeschöpft

LH Dörfler: Kärnten hat mit zwei Millionen Euro rund 650 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen - Seit 2002 wurden in diesem Bereich 700 neue Frauenarbeitsplätze eingerichtet

Klagenfurt (OTS/LPD) - Das Land Kärnten hat für das Jahr 2008 und 2009 alle Finanzmittel seitens des Bundes für die Kinderbetreuung ausgeschöpft. Dies bestätigt nun auch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familien und Jugend in einem Schreiben an Kindergartenreferent LH Gerhard Dörfler. "Ich habe bereits vor Monaten klargestellt, dass in Kärnten jegliche Bundesmittel zur Förderung von Kindern ausgeschöpft worden sind. Spät aber doch kommt nun die Einsicht seitens der zuständigen Staatssekretärin Christine Marek, die Kärnten vorgeworfen hat, dass wir beim Abholen des Geldes säumig seien", stellte Dörfler heute, Montag, klar.

So seien im Jahr 2008 und im Jahr 2009 jeweils 940.000 Euro, die der Bund für Kinderbetreuung im Rahmen der 15a-Vereinbarung zur Verfügung gestellt hat, zur Gänze ausgeschöpft und in neu geschaffene Kinderbetreuungsprojekte in unserem Bundesland investiert worden. "Wir haben somit in der Förderperiode zwischen dem Statistikjahr 2007 und 2009 mit diesen knapp zwei Million Euro knapp 650 neue Betreuungsplätze für Kinder geschaffen und unser Angebot für Familien und Kinder weiter ausgebaut", so Dörfler.

Besonders erfreulich sei zudem, dass im Rahmen der Frauenbeschäftigungsoffensive im Bereich der Kinderbetreuung seit dem Jahr 2002 700 Frauen neue Arbeitsplätze in Kärnten zur Verfügung gestellt wurden. "Damit ist ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Beitrag für berufstätige Frauen in Kärnten geleistet worden", sagte Dörfler.

Kärnten sei seit jeher Vorreiter in Sachen Kinderbetreuung, so würden jährlich rund 35 Millionen Euro in die Kinderbetreuung investiert und permanent der Ausbau neuer Kinderplätze forciert. "Wir können uns als Nummer eins der österreichischen Kinderbetreuung bezeichnen", stellte der Kärntner Landeshauptmann fest.

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, in denen fehlende Betreuungsangebote und -plätze ein Problem darstellen, seien in Kärnten besonders unter Dörfler wichtige bildungspolitische Weichenstellungen gesetzt worden. "Kärnten setzt auch weiter viele neue Akzente für eine optimale Kinderbetreuung und Schulvorbereitung", so der Landeshauptmann.

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