Jugend - SP-Vettermann an VP-Riha: "Schwenkt die ÖVP endlich auf SPÖ-Kurs um?"

Die Sozialdemokratie arbeitet schon lange an einem hochwertigen Bildungssystem und an Jugendmitbestimmung

Wien (OTS/SPW-K) - "Kollegin Riha von der ÖVP wird mit ihren Pressekonferenzen wohl damit berühmt, etwas von der Stadt zu fordern, das es schon lange gibt bzw. in Vorbereitung ist", stellt der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann fest. Es sei müßig, bei jeder einzelnen Forderung Rihas zu belegen, dass die Stadt Wien sie bereits erfüllt hat oder sie in Umsetzung ist. Interessant dabei ist, dass Riha plötzlich Forderungen stellt, die durch das Nein ihrer Parteikollegen auf Bundesebene bisher verhindert wurden bzw. die klare SPÖ-Forderungen sind.

Tatsache ist, dass Wien das mit Abstand qualitativ beste Angebot an Kindergartenplätzen hat. "Unser Ziel geht aber weit über eine hochwertige pädagogische Betreuung im Kindergarten hinaus: wir wollen ein kontinuierliches, umfassendes, hochqualitatives Bildungsangebot vom Kindergarten bis zum Abschluss der Unterstufe. Also vom verpflichtenden Kindergartenjahr bis zur gemeinsamen Schule der 10 bis 14Jährigen - und das in ganz Österreich!", sagt Vettermann. Dazu gehört ein Kindergartenrahmengesetz, das unter anderem bundesweit verbindliche Kriterien für die Öffnungszeiten von Kindergärten festlegt. Dazu gehört eine einheitliche Ausbildung der PädagogInnen auf akademischen Niveau, das bisher von der ÖVP verhindert wurde, jetzt aber von VP-Riha gefordert wird. Und dazu gehört selbstverständlich ein flächendeckendes Angebot der gemeinsamen Schule der 10 bis 14Jährigen.

"Auch im Bereich 'Elternbildung' ignoriert Riha die Leistungen der Stadt. Was umso seltsamer ist, da sie persönlich bei den Beschlüssen für die umfassenden Maßnahmen dabei war", wundert sich Vettermann. Die Angebote der MAG ELF gehen u.a. auch in Richtung Einzelberatungen. Zusätzlich gibt es aufsuchende und bedarfsorientierte Angebote sowie Gruppenangebote. Beratungsangebote und Elterntrainingsgruppen werden seit Jahresbeginn in den Eltern-Kind Zentren verstärkt angeboten.

Und bei ihrer Forderung nach Mitbestimmung von Kindern seien Riha beispielsweise die "Jugendparlamente" oder die zahlreichen Mitbestimmungsprojekte im öffentlichen Raum und an Schulen ans Herz gelegt.

"Im Vergleich zu dem aktuellen Angebot der Stadt Wien sehen die Forderungen von VP-Riha jedenfalls noch immer alt aus", stellt Vettermann klar.
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