Größter Bildungsexport der Zweiten Republik: Heimische Unis und FHs liefern ihr Know How in den Oman

Am 13. September 2010 wurden im Wissenschaftsministerium die Kooperationsverträge zwischen der IMC FH Krems und den Partnern unterschrieben.

Krems (OTS) - Der größte Bildungsexport Österreichs, der über die Initiative der IMC Fachhochschule Krems gemeinsam mit der Universität Wien, der TU Wien, der FH Campus Wien und der University of Bradford durchgeführt wird, stellt eine Novität im österreichischen Hochschulsektor dar:
Erstmals kooperieren Fachhochschulen und Universitäten im Bereich des internationalen Bildungsexports. Am 13. September 2010 wurden im Wissenschaftsministerium die Kooperationsverträge zwischen der IMC FH Krems und den Partnern unterschrieben.

"Das Projekt der University of Buraimi im Oman unterstreicht die Qualität der heimischen Universitäten und Fachhochschulen. Ihr Know How ist auch international gefragt", begrüßt Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl die Kooperation.

Vor mehr als einem Jahr wurde der Vertrag zwischen der IMC FH Krems und der University of Buraimi unterzeichnet. Er umfasst die Planung der kompletten Infrastruktur, akademisches und praxiserprobtes Management Know-how, Prozessimplementierungen sowie das Management-Consulting.

Das akademische Portfolio ist durch Unterzeichnung der Kooperationsverträge am 13. September 2010 zwischen der Universität Wien, der TU Wien, der FH Campus Wien, der University of Bradford und der IMC FH Krems fixiert worden.

Das Vorbereitungsjahr der neuen Universität startet bereits im Oktober 2010 mit ca. 300 Studierenden. Die nachfolgenden Bachelorstudiengänge werden ab Herbst 2011 in Betrieb genommen. Im Endausbau soll die Universität Platz für insgesamt 10.000 Studierende bieten.

"Wir haben das Vertrauen der omanischen Regierung gewonnen und sind als lead partner maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes verantwortlich. Für die Internationalisierungsstrategie der FH Krems ist dieser Bildungsexport von enormer Bedeutung", ist IMC FH Krems Geschäftsführer, Dr. h.c. Heinz Boyer stolz.

Vom Bildungs- zum Produktexport

Im Rahmen des Gesamtprojektes, das mit rund 40 Mio. Euro beziffert wird, ist neben dem Bau des Universitätsgebäudes unter Einbeziehung eines österreichischen Architekten auch ein Science Park im direkten Umfeld geplant. Heinz Boyer: "Das Wertschöpfungspotential ist enorm, über den Bildungsexport hinaus werden wir auch eine Plattform für den Produktexport bilden. Damit ist die University of Buraimi vor allem auch ein wichtiger Inkubator für die Region "

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