BZÖ-Schenk zu Heinisch-Hosek: "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube"

"BZÖ fordert schon seit Jahren einen Mindestlohn in der Höhe von 1.300 Euro"

Wien (OTS) - "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube", sagte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk zur Ankündigung von Frauenministerin Heinisch-Hosek, den Mindestlohn auf 1300 Euro anheben zu wollen.

"Was im Vorfeld von Landtagswahlen so Alles möglich erscheint. Nachdem das BZÖ schon seit Jahren einen Mindestlohn in der Höhe von 1.300 Euro brutto fordert, springt nun - nach dem steirischen Landeshauptmann Voves - ebenso die Frauenministerin kurz vor zwei Landtagswahlen auch auf die BZÖ-Forderung auf. Nun gilt es aber Nägel mit Köpfen zu machen, denn nur populistische Ankündigungen zu tätigen, ist eindeutig zu wenig. Es ist nämlich leicht etwas zu versprechen, was man eigentlich nicht selbst in der Hand hat und so ist es zu befürchten, dass Heinisch-Hosek wieder einmal vor den Sozialpartnern kapitulieren wird und es nach den Wahlen in der Steiermark und Wien wieder ganz anders aussieht. Wäre den Regierungsparteien bisher die Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt ein echtes Anliegen gewesen, hätten SPÖ und ÖVP schon längst die BZÖ-Forderung von einem gesetzlichen Mindestlohn in der Höhe von 1000 Euro netto durchsetzen können - weil sie notwendig ist und nicht als Wahlkampfzuckerl", so Schenk.

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