FP-Eisenstein: Unhaltbare Zustände beim Kanalsystem Kaiserebersdorf

SPÖ seit Jahren untätig

Wien (OTS/fpd) - Kaum regnet es etwas stärker, gehen die Kanäle im Simmeringer Bezirksteil Kaiserebersdorf nicht nur über - das Wasser schießt in Fontänen auf die Straße! Die Bewohner des Gebiets haben dadurch nicht nur Wasser, sondern auch Unrat und Fäkalien in ihren Garagen, Kellern und Vorgärten. Dieses Problem ist lange bekannt, aber keine Funktionärin und kein Funktionär der SPÖ, die sich als alleinseligmachende Partei in Wien und in Simmering sieht, schafft Abhilfe. Dafür stellt die SPÖ-Bezirksratsfraktion in der Simmeringer Bezirksvertretung einen Antrag auf Überprüfung des Simmeringer Kanalnetzes. Als ob nicht oft genug überprüft worden wäre und klar ist, dass hier dringendster Handlungsbedarf besteht, kritisiert heute der Simmeringer Gemeinderat der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Eisenstein.

Das Pumpwerk Kaiserebersdorf ist nicht in der Lage, für einen reibungslosen Abfluss größerer Wassermengen zu sorgen. Diesbezügliche Lösungsvorschläge existieren seit Langem, nur greift sie offenbar niemand von den Stadt- und Bezirksverantwortlichen auf. Bereits im Jahr 2005 wurde ein neues Kanalsystem versprochen. Dieses sollte mit einer zentralen Computersteuerung ausgestattet werden, um auf die Ergebnisse der Messstationen rasch reagieren zu können. Kanalaustritte sollten damit der Vergangenheit angehören, hieß es damals. Jetzt schreiben wir das Jahr 2010 und die Situation ist unverändert. Nicht einmal zum Einbau von Klappen hat man sich durchringen können, die bei Bedarf in Funktion gehen und Wasser und Abwässer wenigstens von Wohneinheiten abhalten.

Die angeblich für Wien und für Simmering tätigen Sozialisten sollten endlich aufwachen und die notwendigen Maßnahmen setzen, um der Bezirksbevölkerung weitere Unannehmlichkeiten und Kosten zu ersparen und für eine Lebensqualität sorgen, die auch diese Bezeichnung verdient, fordert Eisenstein abschließend. (Schluss) hn

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