Kraft: Zugang zu öffentlichen Leistungen wird zur Schlüsselfrage

Steuersystem belastet ArbeitnehmerInnen überproportional

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Die von der SPÖ Niederösterreich initiierte und derzeit laufende Kampagne 'Steuergerechtigkeit - wir wollen eine faire Zukunft' trifft das politische Gespür vieler Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher punktgenau. Mehr als 15.000 Menschen gaben bisher mit ihrer Unterschrift ein klares Willensbekenntnis für eine gerechtere Verteilung der Steuerlast in unserer Gesellschaft ab. Forderungen wie höhere Steuern für Super-Reiche, Steuern für Spekulanten, die Einführung einer Solidarabgabe für Banken und keine Spekulationen mit Steuergeld bewegen viele Menschen. Ihnen ist es nämlich wichtig, dass einerseits die Schuldigen für die Wirtschaftskrise zur Kasse gebeten werden, andererseits ihnen zukünftig das Handwerk gelegt wird", betont der arbeitsmarktpolitische Sprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Günter Kraft.

"Das Steuersystem ist nach wie vor ungerecht. Ein Spekulant zahlt null Prozent Steuern, ArbeitnehmerInnen bis zu 50 Prozent - das muss sich ändern. Aber es geht nicht nur um die ungleiche Steuerlast, auch der freie Zugang zu öffentlichen Leistungen wird zunehmend zur Schlüsselfrage. In den Bereichen der Gesundheit und Bildung werden bedeutende soziale Errungenschaften vom politischen Gegenüber aus Kalkül immer öfter hinterfragt. Für sie sind der Zugang zur bestmöglichen Gesundheitsversorgung und die unabhängig vom Einkommen der Eltern beste Ausbildung künftiger Generationen keine Selbstverständlichkeit mehr. Das Wort 'Gerechtigkeit' gewinnt aber auch in der Arbeitswelt verstärkt an Bedeutung, gleich ob es sich um faire Arbeitsbedingungen handelt oder um eine zum Leben ausreichende Entlohnung. Daher muss gewährleistet sein, dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die die Krise nicht verursacht haben, nicht die Kosten aufgebürdet werden", so Kraft.
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