Neues ÖIF-Magazin über "Integration im Dreivierteltakt"

"Integration im Fokus" präsentiert Zahlen und Fakten zu Migration und Integration in Wien

Wien (OTS) - Bei den Wiener Wahlen am 10. Oktober spielt das Thema Integration eine zentrale Rolle. Das Wissensmagazin "Integration im Fokus" des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) unternimmt in seiner neuen Ausgabe unter dem Titel "Integration im Dreivierteltakt" eine Bestandsaufnahme von Integrationsherausforderungen in Wien. "Es geht uns um umfassende Fakten und Analysen jenseits von Emotionalisierung auf der einen und Schönfärberei auf der anderen Seite", erklärt ÖIF-Geschäftsführer Dr. Alexander Janda.

Zahlen und Fakten

"Integration im Fokus" liefert aktuelle Zahlen rund um Migration und Integration in Wien. Dabei zeigt sich u.a.:

- 558.010 Wiener/innen oder knapp 32,8 % der Bevölkerung sind ausländischer Herkunft. Sie haben entweder eine ausländische Staatsbürgerschaft oder wurden im Ausland geboren.

- 40,7 % der Wiener Schüler/innen haben eine andere Muttersprache als Deutsch. In den Volks- und Hauptschulen ist der Anteil mit 50,6 % bzw. 60,9 % besonders hoch.

- In Wien stammt jede/r Zehnte aus Ex-Jugoslawien, aber nur jede/r Dreiundzwanzigste aus der Türkei. Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien stellen somit 10,2 % der Wiener Bevölkerung, Personen aus der Türkei 4,3 %.

- 79% der Wiener Migrant/innen sind mit ihrer Lebenssituation sehr zufrieden oder zufrieden.

- Die 25-45-jährigen Wiener/innen aus Ex-Jugoslawien oder der Türkei verdienen im Schnitt nur gut die Hälfte von Österreicher/innen.

- Unter Wiener Migrant/innen sind 11,1 % arbeitslos, unter Einheimischen 5,4 %. Zwei Drittel der arbeitslosen Akademiker/innen in Wien haben einen Migrationshintergrund.

- Wiener Migrant/innen sind zugleich schlechter und besser gebildet: Gut ein Drittel oder 35 % verfügen nur über einen Pflichtschul- oder gar keinen Abschluss (Einheimische: 15 %). Zugleich haben Migrant/innen zu 15,5 % eine Uni abgeschlossen.

- Österreicher/innen geben der Sicherheit in ihrer Wohnumgebung die Durchschnittsnote 2,28. In Staaten des ehemaligen Jugoslawien sowie in der Türkei Geborene fühlen sich hingegen mit 2,53 und 2,67 etwas unsicherer.

Parteien präsentieren ihre Strategien

Das neue ÖIF-Magazin analysiert in Expertenbeiträgen die Situation am Arbeitsmarkt, im Bildungs- und Wohnbereich, berichtet aus dem Arbeitsalltag von Konfliktschlichter/innen im Gemeindebau und lässt auch Gegner/ innen und Befürworter/innen des Moscheebaus in Wien-Brigittenau zu Wort kommen.

Im Rahmen des Wien-Schwerpunktes von "Integration im Fokus" machen auch die vier Gemeinderatsparteien konkrete Aussagen zu ihrem Integrationsverständnis und zu ihren integrationspolitischen Prioritäten.

"Integration im Fokus" steht ab heute auf www.integrationsfonds.at zum Download bereit und kann unter fokus@integrationsfonds.at als hard copy bestellt werden.

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Mag. Ursula Schallaböck
Team Kommunikation
Tel: 01/710 12 03 - 134
ursula.schallaboeck@integrationsfonds.at

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