Erntedankfest stellte neuen Besucherrekord auf

Grillitsch: Bauernbund startet Unterschriftenaktion zur Zukunftssicherung der heimischen Bauernhöfe

Wien, 12. September 2010 (OTS) Perfekte Wetterbedingungen ließen heuer alle bisherigen Besucherrekorde purzeln: Zum heurigen 10. Erntedankfest, veranstaltet vom Österreichischen und Wiener Bauernbund, strömten am Samstag und Sonntag rund 300.000 Besucher auf den Wiener Heldenplatz. „Unsere Erwartungen punkto Besucherzahl und Stimmung wurden heuer tatsächlich weit übertroffen“, sind sich die Gastgeber, Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch und Franz Windisch, der Obmann des Wiener Bauernbundes, einig. „Die Bäuerinnen und Bauern haben nicht nur die Kompetenz, fair mit Umwelt, Tieren und Produkten umzugehen, die Landwirtschaft ist insgesamt der Motor von vitalen ländlichen Regionen“, wies Grillitsch auf das Motto des Festes „Heimisch kaufen!“ hin. Sein Appell an die Konsumentinnen und Konsumenten nach der feierlichen Segnung der Erntefrüchte durch Dompfarrer Anton Faber: „Die Bäuerinnen und Bauern sichern 530.000 Arbeitsplätze in Österreich. Wenn wir um zehn Prozent mehr heimische Lebensmittel konsumieren, schaffen wir 10.000 neue Jobs in Österreich.“ ****

Zugleich erteilte der Bauernbundpräsident neuen Steuerideen eine Abfuhr: „Wir brauchen nicht ständig neue Steuerdiskussionen. Wir wollen die Menschen entlasten und ihnen Sicherheit geben“, so Grillitsch. Um diese Sicherheit für die österreichischen Bauernhöfe auch in Zukunft zu gewährleisten, startet der Bauernbund die Unterschriftenaktion „Kampf um unsere Höfe“.

Leistung bringen, dann verteilen.

Auch die weiteren Festredner, allen voran Finanzminister Josef Pröll, sowie Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich strichen die Bedeutung der heimischen Land- und Forstwirtschaft hervor. „Es geht in der Politik meistens um Verteilen, Versichern und Verführen. Danke sagen, statt fordern, das ist das Thema beim Erntedankfest“, sagte Finanzminister Josef Pröll. „Bevor wir verteilen können, muss die Leistung stimmen. Das muss der Grundsatz sein, für die kommenden politischen Wochen“, stellt Pröll im Hinblick auf die Budgetverhandlungen klar. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich Innenministerin Maria Fekter sowie Familienstaatssekretärin Christine Marek, die die Leistungen der Wiener Landwirtschaft hervorhob.

Den traditionellen Höhepunkt des Zwei-Tage-Festes bildeten Erntedank-Segen und der feierlicher Umzug von 25 üppig geschmückten Erntewägen.

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