Bischöfe fordern Realisierung der UN-Millenniumsziele gegen Armut

Linz, 12.09.10 (KAP) Die Kirche drängt auf die Realisierung der UN-Millenniumsziele zur weltweiten Bekämpfung der Armut und sieht trotz großer Probleme noch immer Realisierungsmöglichkeiten für dieses globale Projekt. Das betonten Bischof Ludwig Schwarz und der Vizepräsident der panafrikanischen Bischofskonferenz (SECAM), Bischof Francisco Joao Silota, in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung. "Wir benötigen eine im Rahmen der UNO vereinbarte, echte, weltweite Entwicklungspartnerschaft auf Augenhöhe, die es in New York auch von Österreich zu bekräftigen gilt", betonten Schwarz und Silota nach ihrem Treffen in Linz, wo sie auch konkrete Maßnahmen einforderten. "Diese konkreten Vorschläge sind es wert von der österreichischen Politik endlich ernst genommen zu werden", forderte Bischof Schwarz.

Der Linzer Bischof Schwarz, der in der Bischofskonferenz für Entwicklungszusammenarbeit und Mission zuständig ist, war mit der SECAM-Delegation am Samstag zusammengetroffen, um sich mit Blick auf den im September in New York stattfindenden UN-Gipfel über den Beitrag der Kirchen zur Verwirklichung der Millenniumsziele abzustimmen. Nach Einschätzung der beiden Bischöfe befinde sich das wichtige Programm der UNO "an einem kritischen Punkt und stehe am Scheideweg". Das Erreichen der Entwicklungsziele sei jedoch von elementarer Bedeutung, um den Armen ihre Würde zu geben und Ungerechtigkeiten auszugleichen.

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