FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Stöger provoziert Zweiklassenmedizin für die Jüngsten

Wien (OTS) - "Wenig glaubhaft ist die heutige Aussage des Gesundheitsministers, dass seine Politik in Richtung Kindergesundheit ansetzt, wenn man bedenkt, dass Minister Stöger nicht konsequent bei der Ernährung in Kindergarten und Schule agiert, die Kosten der Kinderimpfungen den Eltern umwälzt, Kindertherapien kaum auf Kosten der Krankenkassen angeboten werden und die gesamten Gesundheitskosten für Kinder und Jugendliche nur etwa 6% der Gesamtausgaben ausmachen, die unter 19jährigen aber immerhin 19 % der Gesamtbevölkerung stellen", so FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

"So ist das Stöger`sche Ernährungsspektakel schon im Keim erstickt. Außer einer Hochglanzbroschüre und den damit verbundenen Spesen kann man sagen ist "nix gewesen". Auch weiterhin gibt es Schulbuffets wo Kinder zwischen Leberkäsesemmel und Schokoriegel wählen können. Darüber hinaus kümmert sich der Gesundheitsminister auch nicht um Schadstoffbelastungen in Obst und Gemüse, ignoriert kanzerogene Zusatzstoffe und weigert sich Grenzwerte für beispielsweise Acrylamid einzuführen", stellt die freiheitliche Gesundheitssprecherin zu den "Bemühungen" Stögers fest.

"Kindertherapien und Kinderimpfungen werden nur zum geringsten Teil von den Kassen übernommen", beklagt Belakowitsch-Jenewein. Damit schaffe Stöger schon eine Zweiklassenmedizin für die Jüngsten. Daher sei sein Schulterklopfen wenig angebracht! Im Übrigen werde dies ja wohl ohnehin die einzige Wortmeldung in den nächsten Monaten bleiben, denn Stöger zeichne sich eher durch Schweigen, denn durch aktive Sachpolitik aus!

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