Kickl: BZÖ fällt um und stimmt im ORF-Stiftungsrat für Amon als Radio-Direktor

Was war der Preis für Gheneffs Umfaller? - Entscheidung gegen jede ökonomische Vernunft und gegen jede Sparsamkeit

Wien (OTS) - Bezeichnend für die politische Charakterlosigkeit des BZÖ findet es FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, dass die Vertreterin der Orangen, Huberta Gheneff, im heutigen ORF-Stiftungsrat für die Bestellung von ORF-Fernseh-Chefredakteur Karl Amon zum Radio-Direktor gestimmt hat. Kickl vermutet, dass - neben bisher unbekannten Nebenabsprachen - auch die juristischen Verbindungen von Frau Gheneff ins Infrastrukturministerium eine Rolle gespielt haben könnten, warum das BZÖ jetzt gegen seine eigene bisherige Linie gestimmt habe.

Man müsse sich nur die bisherigen Aussagen des BZÖ zu diesem Thema ansehen, so Kickl. Am 2. August hatte BZÖ-Stiftungsrätin Gheneff noch erklärt: "Ich sehe keinen Grund für einen Wechsel." BZÖ-Mediensprecher Petzner erklärte am 3. August: Sollte Mitsche als Radiodirektor gesundheitsbedingt vor dem Ende seiner Funktionsperiode aufhören, solle man Generaldirektor und Hörfunkdirektor in einer Funktion zusammenlegen. Und BZÖ-Generalsekretär Ebner sprach am 10. August "von glatter Geldverschwendung und ortete als Hintergrund für die Umbesetzung, dass die SPÖ bei der Landtagswahl in der Steiermark möglicherweise auch einen Sitz im Stiftungsrat einbüßen würde".

Aufgrund dieser Aussagen könne man mit Recht die Frage stellen, was den jetzigen plötzlichen Sinneswandel der Orangen bewirkt habe, so Kickl. Die künftige Sendungsgestaltung werde Aufschluss darüber geben, welchen Lohn das BZÖ für die Totalverdrehung seiner bisherigen Position erhalte. Bei einer solchen Gesamtänderung der Position sei es außerdem durchaus zulässig, von politischer Prostitution zu sprechen.

Insgesamt handle es sich um eine Entscheidung gegen jede ökonomische Vernunft und gegen jede Sparsamkeit, die die ORF-Führung im Auftrag der Gebühren- und Steuerzahler eigentlich umzusetzen hätte, schloss Kickl.

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