FPÖ-Hofer: Nichtbeherrschbarkeit der Gentechnik einmal mehr bestätigt

Gen-Kartoffel Amflora, kaum ausgesät, schon verunreinigt

Wien (OTS) - "Wir sind über diese Meldung gar nicht amüsiert, aber noch weniger überrascht", so heute der freiheitliche Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer zur Entdeckung der nicht zugelassenen BASF-Stärkekartoffel Amadea auf Amflora-Erdäpfel-Äckern. "Wir sind aber sehr gespannt, was bei der Erörterung der, trotz angeblich strengster Sicherheitskontrollen eingetretenen Verunreinigung mit und innerhalb der gentechnikfreundlichen EU-Kommission herauskommt."

"Vermutlich nichts", mutmaßt Hofer, "denn wollte die Kommission einmal die Gesundheits- und Sicherheitsinteressen der Europäer zum Primat ihres Handelns machen, wäre auch Amflora nie zum Anbau zugelassen worden, da es längst gleichwertige Stärkekartoffel aus konventionellem Anbau gibt. Zum Gipfel der Verhöhnung wurde uns in einer entsprechenden Anfragebeantwortung der Kommission mitgeteilt, dass die ausdrücklich nicht zum Verzehr zugelassene Amflora, über die als Industrieabfall geltenden Schalen, zu Futtermitteln wird und damit letztlich wieder auf unseren Tellern endet."

Hofer abschließend: "Solche Veralberung der Bürger passt vortrefflich zur bevorstehenden Wien-Wahl. Die Wiener SPÖ, ähnlich abgehoben wie die EU-Kommission, ist stolz auf ihre wahllose Ansiedlungspolitik im Bereich Biotechnologie. Die damit verbundenen Risiken hat sie nie eingesehen, geschweige eingestanden. Im Gegenteil verkauft sie in ihren Aussendungen Bio-Technologie als gleichwertig und nahe verwandt der Bio-Landwirtschaft, was einer bewussten Irreführung der Wiener gleichkommt. Im Unterschied zu den übrigen Europäern haben die Wiener am 10. Oktober aber die große Möglichkeit dem bürgerfernen Spuk mit HC Strache als neuem Bürgermeister ein Ende zu setzen."

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