Brandsteidl zur aktuellen Debatte: Wien hat Konzept für gemeinsame Schule

Wien (OTS) - "Durch unsere langjährige Erfahrung sind wir sofort bereit, die gemeinsame Schule flächendeckend umzusetzen. Die Wiener Mittelschule bietet ein fix fertiges Programm an", unterstützte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl heute die Forderung von Bürgermeister Häupl nach einem Wegfall der 10-Prozent-Grenze für die "Neue Mittelschule".

Es bedürfe vier Zutaten für das Erfolgsrezept Wiener Mittelschule:

o Lerncoaching o Kurssysteme o intensive Betreuung an den Nahtstellen o engagierte LehrerInnen.

Zur Erklärung:

Lerncoaching begleitet unter Anleitung von geschulten LerntrainerInnen die SchülerInnen in eigens dafür vorgesehenen Stunden.

Kurssysteme ermöglichen die optimale individuelle Differenzierung in Kern- und Leistungskursen. Brandsteidl: "Keine AHS muss befürchten, dass die Wiener Mittelschule eine Nivellierung zur Mittelmäßigkeit bedeutet. Leistungskurse und Wahlkurse sind einmalige Chancen für leistungsstarke SchülerInnen. Sie sind neue Herausforderungen in einer Art und Weise, die sonst keine AHS in der jetzigen Form ermöglichen kann." Betreuung an den Nahtstellen wird durch professionelle Begleitung zwischen der Volksschule und der Mittelschule durch sogenannte NahtstellenpädagogInnen geleistet.

Weiters würden rund um den Lehrplan der AHS die Stütz- und Fördersysteme der Hauptschule wie Teamteaching, Sozialarbeit und Intensivberatung ergänzend etabliert.

"Nur in einer flächendeckenden Umsetzung kann eine echte gemeinsame Schule organisiert werden. Alles andere ist Flickwerk", stellte Brandsteidl klar.

"Wer das Engagement und den Reformeifer von SchülerInnen wie auch LehrerInnen in der Wiener Mittelschule erlebt hat, wird nie wieder zur Selektionsschule des 19.Jahrhunderts zurückkehren wollen", stellte Brandsteidl abschließend fest. (Schluss) ssr

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