SP-Deutsch: Marek stellt Beschluss der Landeshauptleute-Konferenz in Frage

Marek fordert Schulpolitik von Vorgestern

Wien (OTS/SPW) - "Marek hat ihre Pressemitteilung zur Schulpolitik zwei Tage zu spät ausgeschickt. Ihre Anschauungen sind von Vorgestern", konstatierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Donnerstag. Die Wiener ÖVP-Chefin Christine Marek leide augenscheinlich unter dem "Gehrer-Syndrom". "Zurück in die Vergangenheit", so ihr offensichtliches Motto. Eine Stadt mit Zukunft lasse sich mit solch einem rückständigen Weltbild auf jeden Fall nicht gestalten, eine Schule mit Zukunft genau so wenig. Fakt sei außerdem: "Die Landeshauptleute-Konferenz hat einstimmig den Beschluss gefasst, die 10 Prozent-Grenze beim Schulversuch der Neuen Mittelschule zu streichen. Sämtliche ÖVP-Landeshauptleute haben dafür gestimmt", rief Deutsch in Erinnerung.****

"Marek drückt mit ihrer Haltung nicht nur ihren Widerwillen, mit den Bundesländern zusammen zu arbeiten aus, sie stellt sich mit ihren Aussagen sogar gegen ihre eigenen ÖVP-Parteifreunde. Das muss sie einmal Erwin Pröll, Josef Pühringer, Günther Platter und Herbert Sausgruber erklären!", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär.

Tatsache sei: "Die Neue Mittelschule ist die Schule der Zukunft. Marek begibt sich mit ihren rückständigen Ansichten ins Eck der Realitätsverweigerer und Zukunftspessimisten. Sie will den jungen Menschen bewusst Chancengerechtigkeit verwehren. Die Wiener SPÖ steht auf jeden Fall auf der Seite der jungen Menschen. Wir wollen, dass sie alle Chancen erhalten - unabhängig vom Einkommen und der Bildung der Eltern. Wir investieren in die Jugend. Während Marek und die Wiener ÖVP blockieren, machen wir in Wien Zukunft!", stellte Deutsch abschließend klar. (Schluss) ah

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