Schulen - SP-Vettermann: "ÖVP soll endlich flächendeckender Einführung der gemeinsamen Schule der 10 bis 14 Jährigen zustimmen!"

Sobald die Grenze fällt kann die Neue Mittelschule in ganz Wien eingeführt werden

Wien (OTS/SPW-K) - "Bürgermeister Michael Häupl stellt klar: die zehn Prozent Grenze für die neue Mittelschule muss fallen! Damit ist der Weg frei für ein flächendeckendes Angebot der gemeinsamen Schule aller 10 bis 14 Jährigen", sagt der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz Vettermann. Er fordert die ÖVP auf - und allen voran die Wiener VP-Chefin Marek - den Widerstand gegen diese erfolgreiche und beliebte Schulform endlich aufzugeben und sich für die Aufhebung der Begrenzung einzusetzen. "Es gibt bereits auch innerhalb der ÖVP sowie in der Industriellenvereinigung Stimmen, die die Vorteile dieses Schulsystems erkannt haben. Nur leider nicht bei der Wiener ÖVP", sagt Vettermann.

"Bildungsexperten sind sich einig, dass eine gemeinsame Schule die besten Erfolge bringt. Aber Christine Marek hat es offenbar noch immer nicht notwendig, auf Experten zu hören!", sagt der SPÖ-Gemeinderat. Sämtliche wissenschaftliche Studien untermauern zudem die These, dass schulische Erfolge oder Misserfolge keine Frage von Abstammung oder Ethnie sind, sondern ihre Ursache im jeweiligen Bildungs- sowie sozio-ökonomischen Hintergrund der SchülerInnen haben. Die gemeinsame Schule hilft, diese Hintergründe auszugleichen und gibt allen Kindern bessere Chancen. SchülerInnen, LehrerInnen als auch Eltern sind begeistert von dem bereits vorhandenen Angebot in Wien.

"Die neue Mittelschule, wie sie in Wien bereits erfolgreich eingeführt wurde, bietet einen differenzierten Unterricht für alle Kinder - die Differenzierung findet innerhalb der Schule und des Unterrichts statt, wobei individuell gefördert, gezielt unterstützt und Begabungen gefördert werden", sagt Vettermann. Die Kinder profitieren von einem gemeinsamen Klassenverband, in dem alle Platz finden und sich auch gegenseitig anspornen und unterstützen. "Marek will ganz offensichtlich dieses erfolgreiche Modell wieder abschaffen", vermutet der Bildungsausschussvorsitzende.
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