VP-Gerstl: Rasche Umrüstung von U-Bahn-Garnituren mit sensibleren Türfühlerkanten

Wien (OTS) - "Während Kinder auf Öffi-Sicherheit trainiert werden, geht die Umrüstung von Sicherheitseinrichtungen bei den Wiener Linien viel zu langsam voran. So etwa bei den automatisch schließenden Türen der U-Bahnen. Die Türtoleranz, sprich, die Öffnungs-Dimension, ab der ein Anfahren von Zügen verhindert wird, beträgt 5,5 Zentimeter. Als Vater von fünf Kindern weiß ich jedoch, dass Kinderarme oft weniger als fünfeinhalb Zentimeter dick sind und somit ein Anfahren nicht verhindert werden kann. Dies dürfte auch die Ursache des Unfalls im vergangenen Mai gewesen sein, wobei die schmale Kinderhand nicht erkannt wurde und der Zug angefahren ist", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl auf die Sicherheitsaktion der Wiener Linien mit SP-Stadtrat Oxonitsch und Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl.

"Die Wiener Linien vertreten derzeit die Meinung, dass die 5,5 Zentimeter der gesetzlichen Norm entsprechen. Das Gesetz sieht jedoch vor, dass bei kraftbetätigten Türen Einrichtungen vorhanden sein müssen, die das Einklemmen ein- und austeigender Personen von sich schließenden Türblättern bzw. das Anfahren bei offenen oder nicht vollständig geschlossenen Türen verhindern (Anm. §45 StrabVO)", so Gerstl weiter.

"Die Wiener Linien wären gut beraten, die Umrüstung auf sensiblere Türfühlerkanten für U-Bahn-Garnituren so rasch wie möglich umzusetzen und damit tatsächlich der gesetzlichen Norm zu entsprechen. Denn solange die Türtoleranz 5,5 Zentimeter beträgt, sind auch unsere Kinder vor den Gefahren des Einklemmens nicht gefeit", so Gerstl abschließend.

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