FORMAT: Sanierer Grossnigg will Mehrheit an S&T

Geplant ist Weiterverkauf an japanische KDDI im Jahr 2011

Wien (OTS) - Der österreichische Sanierer Erhard Grossnigg will beim IT-Konzern S&T einsteigen, berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner Freitagsausgabe. Grossnigg nimmt gerade eine Due Diligence des börsennotierten Unternehmens vor, die Gespräche mit den Banken beginnen nächste Woche.

Gemeinsam mit Partnern will Grossnigg zunächst 51 Prozent an S&T übernehmen, eine spätere Aufstockung ist geplant. Dem Vernehmen nach kauft Grossnigg das Aktienpaket von AvW, 29 Prozent. Die restlichen 22 Prozent kommen von der Hypo Group Alpe-Adria und der Investkredit. Beide Banken haben ein Pfandrecht auf einen Teil des Aktienpakets von S&T-CEO Thomas Streimelweger. Sie wollen nun auf Streimelwegers Anteile zugreifen, nachdem dieser seine Schulden nicht begleichen konnte.

Grossnigg und Partner wollen ihre Anteile an S&T schon 2011 an die japanische KDDI Corporation weiterverkaufen, nach NTT Japans größter Telekommunikationskonzern.

Erhard Grossnigg will den Deal auf Anfrage nicht kommentieren. CEO-Streimelweger: "Ich habe mit Erhard Grossnigg gesprochen, so wie mit mehreren anderen Interessenten."

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