FPÖ-Wien 2: Drogenproblematik in Wien wird immer schlimmer

Wien (OTS/fpd) - Besorgte Anwohner und Geschäftsleute rund um die Einrichtung TaBeNo am Wiedner Gürtel beklagen sich darüber, dass es zu verstärkten Polizei- und Rettungseinsätzen kommt. Des Weiteren fühlen sich die Anrainer, Geschäftsleute, Hotel- und Gastronomiebesitzer durch die Suchtkranken und deren zurückgelassenen Müll belästigt. Die FPÖ-Wieden wird daher in der nächsten Bezirksvertretungssitzung folgende Anfragen stellen:

1. Wie viele Beschwerden wurden seit der Eröffnung des TaBeNo telefonisch und schriftlich eingebracht? (TaBeNo und Bezirksvorstehung)
2. Wie viele Polizeieinsätze gab es in den Monaten April, Mai, Juni, Juli und August im Zusammenhang mit der Eröffnung des TaBeNo?
3. Wie viele Rettungseinsätze gab es in den Monaten April, Mai, Juni, Juli und August im Zusammenhang mit der Eröffnung des TaBeNo am Wiedner Gürtel?
4. Wie kann gewährleistet werden, dass es in Zukunft keine herumliegenden Spritzen vor und in der umliegenden Umgebung der TaBeNo Einrichtung gibt?

Anrainerproteste auch rund um den umstrittenen Neubau an der Gumpendorferstraße

Ab nächstem Jahr soll es im 6. Bezirk an der Gumpendorferstraße 157 einen neuen Ganslwirt geben. Schon jetzt gibt es seitens der Anrainer die berechtigte Sorge, dass es auch dort zu größeren Problemen mit Suchtkranken und den auftretenden Randerscheinungen wie etwa den Drogendealern kommen wird. Es hat sich bereits eine Bürgerinitiative gebildet. Ein Bürger hat bereits Einspruch gegen den umstrittenen Neubau erhoben - die Baugenehmigung wurde somit ausgesetzt. Mittlerweile liegt der Fall bei der Baubehörde die dies prüfen wird. Der Kläger ist aber bereit durch alle Instanzen zu gehen, so Gudenus.

Es kann einfach nicht sein, dass in Gebieten, wo viele Menschen wohnen so mir nichts dir nichts ein Drogenzentrum hingepflanzt wird. Gerade im 6. Bezirk befinden sich auf engstem Raum mehrere Hilfseinrichtungen. Das Aidshilfe Haus, ein Obdachlosenheim sowie Schulklassen für schwererziehbare Kinder. Dass ist keine verantwortungsvolle Politik, kritisiert Gudenus, der der SPÖ damit eine klare Absage erteilt.

Drogensucht ist eine Krankheit - den Süchtigen gehört geholfen, aber nicht im dichten Wohngebiet

Natürlich ist auch die FPÖ daran interessiert den Drogensüchtigen zu helfen - auch wenn dies seitens der linken Fraktionen immer verleugnet wird. Drogensucht ist eine Krankheit. Den Suchtkranken muss daher geholfen werden.

Die FPÖ fordert daher abermals:

? Mehr Therapieplätze aber nicht in dichtbesiedelten Wohngebieten sondern am Stadtrand
? Zwangstherapie mit begleitenden Maßnahmen
? Noch härtere Strafen für Drogendealer
? Sofortige Abschiebung von Asylwerbern welche als Drogendealer arbeiten

Ein detailliertes "Drogenkonzept" mit einer exakten Erfassung der Drogenszene in Wien ist unerlässlich. Zudem gilt es exakte Daten rund um die Drogenszene zu ermitteln. Der von der FPÖ schon seit längerem geforderte Sicherheitsstadtrat soll in weiterer Folge auch die Präventionsarbeit in Schulen und Jugendzentren ausbauen und muss dafür sorgen, dass Betreuungsstellen für Drogenkranke nicht mehr in dicht bebautem Gebiet angesiedelt werden, so Lasar und Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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