Mölzer: Zustimmung zu EVP-Antrag zur Lage der Roma in Europa

Entschließungsantrag der Europäischen Volkspartei ist ausgewogen -Respekt für andere Kultur des fahrenden Volkes bedeutet nicht politisch korrekte Narrenfreiheit

Wien (OTS) - Der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, erklärte, er werde heute Nachmittag dem von der Europäischen Volkspartei eingebrachten Entschließungsantrag zur Lage der Roma in Europa zustimmen. "Im Gegensatz zu den Anträgen der anderen Fraktionen, in denen Roma pauschal als Opfer von Diskriminierungen gesehen werden, ist der von den Schwarzen eingebrachte Entschließungsantrag recht ausgewogen", erklärte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass bei allem Verständnis für die Roma, die auch als "Zigeuner", "Ziganes" oder "Gipsy" bezeichnet werden, von ihnen verübte Straftaten geahndet werden müssten. "Denn der Respekt für die andere Kultur des fahrenden Volkes bedeutet weder politisch korrekte Narrenfreiheit noch einen Freibrief zu Gesetzesverstößen oder zur Zuwanderung in die Sozialsysteme andere EU-Mitgliedstaaten.
Deshalb darf Frankreich nicht an den gutmenschlichen Pranger gestellt werden", betone Mölzer.

Natürlich sei, so der freiheitliche Europa-Parlamentarier, sei die Abschiebungspolitik von Frankreichs Präsident Sarkozy durchsichtig. "Sarkozy will damit aus seinem Popularitätstief kommen. Schließlich stimmen Meinungsumfragen zufolge knapp 80 Prozent der Franzosen den Roma-Abschiebungen zu. Dieser hohe Wert lässt darauf schließen, dass es in Frankreich entsprechende Probleme mit dem fahrenden Volk gibt, deren Ursachen nicht in der behaupteten systematischen Diskriminierung der Roma liegen", schloss Mölzer.

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