Radeln für Europa

Entlang der Donau wird die Europäische Union erfahrbar

Wien (OTS) - Am 8. September 2010 verabschiedete Gemeinderat Erich Valentin im Innenhof des Wiener Rathauses die Mitglieder der European Cycle Tour anlässlich ihrer Etappe von Wien nach Bratislava. Die Gruppe, bestehend aus Angestellten der Europäischen Kommission und ExpertInnen aus Politik und Verwaltung, fährt von Donaueschingen in Deutschland entlang der Donau bis nach Budapest, um die Idee des vereinten Europas zu propagieren. Trotz widriger Witterungsverhältnisse werden die sportlichen BotschafterInnen aus zwölf EU-Staaten 900 Kilometer entlang der Donau mit dem Fahrrad zurücklegen. Bei Zwischenstationen werden Gespräche mit politisch Verantwortlichen und BürgerInnen geführt und auf die Bedeutung und die positiven Errungenschaften der Europäischen Union hingewiesen.

Donau als Sinnbild des vereinten Europa

Es ist auch eine Errungenschaft der EU, dass man entlang des Donaustroms, ohne Pass- und Zollkontrolle, durch Mitteleuropa per Fahrrad reisen kann. Der zweitgrößte Fluss Europas eignet sich besonders gut, um die Verbundenheit zwischen Staaten, die Gründungsmitglieder der EU waren bzw. jenen, die in den Erweitungsphasen hinzukamen, zu versinnbildlichen. Gemeinderat Erich Valentin wies in seiner Grußbotschaft auf das einigende und identitätsstiftende Band der Donau hin und begrüßte die Radtour als gelungenes Instrument, den Geist der europäischen Einigung in die Köpfe der Menschen entlang der Donau zu tragen.

EU-Strategie für den Donauraum

Dem Donauraum wird auf europäischer Ebene immer mehr Beachtung geschenkt. Analog zur Makroregion Baltikum soll auch eine Makroregion Donauraum geschaffen werden. Die Initiative dafür ging von Österreich und Rumänien aus. Ende dieses Jahres soll nach Abschluss der Konsultationen und Stellungnahmen der Europäische Rat die Donauraumstrategie verabschieden. Die Strategie umfasst die Bereiche Umwelt, Transport, Energie und Informationstechnologie sowie sozioökonomische Integration. Bei der Umsetzung der Strategie in konkrete Projekte wird es auch zur engeren Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Staaten kommen, in denen die transnationale Kooperation des öffentlichen Sektors bislang noch wenig entwickelt ist.

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