SPÖ Kaiser: Wir dürfen die Intelligenz nicht ziehen lassen

Der Zeitungsbericht heute, wonach es den Großteil der Kärntner Studenten in andere Bundesländer zieht, bekräftigt die SPÖ Kärnten darin, Maßnahmen gegen die Abwanderung anzuregen.

Klagenfurt (OTS) - "Wenn es in einer Tageszeitung heute heißt, Kärntens Intelligenz zieht außer Landes, ist das bezeichnend für die Prognosen, die in Zukunft die Bevölkerungszahl im Land massiv fallen sehen und den ländlichen Raum überhaupt entvölkert. Das von mir gestern vorgestellte Pilotprojekt, welches zur Akademisierung und damit Aufwertung des Pflegeberufes führt, ist ein Schritt, um die Prognosen Lügen zu strafen", stellt SPÖ-Vorsitzender LHStv. Peter Kaiser auch auf Grund der demografischen Entwicklung, die die Menschen immer älter werden lässt, fest.

Dem Zeitungsbericht nach verlassen etwa 62 Prozent der Studenten Kärnten und 40 Prozent kommen nach dem Studium nicht mehr zurück. Jeden Tag sollen vier Kärntner ihrem Heimatland für immer den Rücken kehren.

"Wir Politiker sind aufgefordert über den nächsten Wahltag hinaus zu blicken und dementsprechende Entscheidungen zu treffen, die den Kärntnerinnen und Kärntnern eine Perspektive geben", fordert Kaiser einen Nachdenkprozess auch bei den Koalitionären FPK und ÖVP.

Klubobmann Reinhart Rohr forderte den Landtagspräsidenten FPK-Lobnig bereits schriftlich auf, eine Enquete zu dem Thema im Landtag abzuhalten, der diesbezügliche Antrag wird bei den nächsten Landtagssitzung eingebracht. "Ich werde auch nicht müde, darauf hinzuweisen, dass wir nur mittels wissenschaftlicher Studie und Hilfestellung das Bevölkerungswachstum anregen und die Landflucht aufhalten können. Wie bei der Ausbildung der Erziehungsberufe müssen wir auch bei der Entwicklung im Land eng mit Alpen-Adria-Universität kooperieren", schließt Kaiser.
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