GRAS gratuliert Karl zur späten Erkenntnis

Wissenschaftsministerin Karl will mehr StudentInnen und Ausfinanzierung der Unis, zieht aber keine Konsequenzen

Wien (OTS) - Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) sind erstaunt über die offensichtliche Planlosigkeit von Wissenschaftsministerin Karl. Es ist zwar erfreulich, dass nun auch die Ministerin endlich die kritische Situation der Universitäten erkannt hat. "Die Retterin der Universitäten kann sie jedoch nicht spielen, blockiert doch gerade die ÖVP seit Jahren die Ausfinanzierung der Universitäten.", sagt Regina Bösch von der GRAS.

"Dass Frau Karl noch immer nach Studiengebühren ruft und diese sogar erhöhen will zeigt, dass sie nichts verstanden hat", sagt Bösch. "Studiengebühren schrecken viele angehende StudentInnen ab und führen zu sozialer Selektion." Wie die eben veröffentlichte Studie der OECD beweist, führen die Gebühren nicht zu einem schnelleren Studium oder zu einer finanziellen Besserstellung der Universitäten. "Es ist unerhört, dass wieder die Studierenden wegen schlechter Verhandlungen der Ministerin mit ihrem Parteifreund Finanzminister Pröll den Kopf hinhalten sollen," empört sich Bösch.

Die GRAS fordert die Regierung dazu auf, entsprechend der OECD Studie endlich mehr Geld für Bildung in die Hand zu nehmen. "Wir brauchen wieder mehr Studierende, mehr Lehrende und mehr Plätze in den Hochschulen!" fordert Bösch.

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