GPA-djp: Arbeitsfreier Sonntag muss in Wien bestehen bleiben

Forderungen von Lugner absolut ArbeitnehmerInnen-feindlich

Wien (OTS/ÖGB) - "Der neuerliche Vorstoß von Herrn Lugner ist einfach nicht akzeptabel. Hier wird versucht mit unhaltbaren und wirtschaftlich nicht belegbaren Argumenten eine weitere Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zu erwirken. Dies ist aber nicht im Interesse der ArbeitnehmerInnen", so Franz Georg Brantner, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel der GPA-djp, anlässlich der erneuten Aussagen von Richard Lugner, der die Sonntagsöffnung für die Geschäfte in Wien forderte.

"Es ist bereits erwiesen, dass das gewünschte Umsatz-Plus im Handel durch die Sonntagsöffnung nicht erzielt werden kann - das haben unter anderem Versuche während der Fußball-EM 2008 gezeigt. Auch der offensichtliche mäßige Geschäftserfolg im Einkaufszentrum von Herrn Lugner während der Euro 2008 war für die GPA-djp Wien erkennbar. Was übrig bleibt, ist eine massive Verschlechterung der Arbeitszeiten und Lebensbedingungen für Handelsangestellte", betont auch Barbara Teiber, Geschäftsführerin der GPA-djp Wien. "Einige Einkaufszentrenbetreiber und nicht mehr als eine Handvoll Handelsunternehmen versuchen immer wieder den Arbeitsfreien Sonntag anzugreifen. Das werden wir aber im Interesse unserer Mitglieder nicht zulassen", so Teiber.

ÖGB, 8. September 2010

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