Schwentner zu UNO-Versagen bei Massenvergewaltigungen im Kongo

Grüne fordern: Österreich muss sich im UNO-Sicherheitsrat einsetzen

Wien (OTS) - "Das Ausmaß der jüngst bekannt gewordenen Massenvergewaltigungen im Kongo ist alarmierend", so die entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen, Judith Schwentner Erschreckend ist für sie das Versagen der UNO-Blauhelme, die zwar in der Region stationiert sind, die Vorfälle aber nicht verhindert haben. "Es ist ein Skandal, dass die UN-Mission mit ihrem starken Mandat die ZivilistInnen, vor allem aber die Frauen und Kinder, vor den Rebellen nicht geschützt hat. Österreich darf dieses Thema im UN-Sicherheitsrat nicht unkommentiert lassen", fordert Schwentner.

Das 10-Jahresjubiläum der Resolution 1325 steht in Kürze an. Diese Resolution sieht den Schutz von Frauen und Kindern und deren Einbeziehung in den Friedensprozess vor. "Die Österreichischen Vertreter im UNO-Sicherheitsrat müssen sich dringend für die Umsetzung der Resolution 1325 einsetzen, damit Massenvergewaltigungen wie diese nicht mehr vorkommen", so Schwentner.

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