Cap: Studiengebühren verhindern höhere Akademikerquote

Wien (OTS/SK) - =

"Die Studiengebühren wurden 2008 abgeschafft und
sie werden mit der SPÖ auch nicht wieder eingeführt", stellte SPÖ-Klubobmann Josef Cap einmal mehr klar. Zur Erinnerung an Wissenschaftsministerin Karl war dies auch das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen. Die gestern veröffentlichte OECD-Studie zeige, dass Österreich zu wenige Akademikerinnen und Akademiker hat. Auch sei im Koalitionsübereinkommen als gemeinsames Ziel festgeschrieben, die Zahl der Uni-Absolventen und anzuheben. "Studiengebühren laufen diesem Ziel zuwider, sie sind sogar ein wesentlicher Hinderungsgrund ein Studium zu beginnen bzw. zu beenden. Unser Bildungssystem ist noch immer sozial zu selektiv. Wir wollen, dass auch junge Menschen aus einkommensschwachen Familien eine Chance auf höhere Bildung haben", so Cap am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Mehr Akademikerinnen und Akademiker bedeuten größere Chancen auf bessere Jobs für den Einzelnen und dadurch höhere Steuereinnahmen für den Staat. "Drohungen mit Unischließungen und massivem Personalabbau sind der völlig verkehrt Weg. Ganz im Gegenteil sind höhere Investitionen in Bildung, Universitäten und Wissenschaft notwendig, und nicht zusätzliche Belastungen von Studierenden. Cap rät Wissenschaftsministerin Karl, sich diesbezüglich an Finanzminister Josef Pröll zu wenden. (Schluss) mb/mp

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