Mi. 8. Sept: Transparente Kultur-Fördervergabe in Wien (10 x 3.000 Euro)

Wien (OTS) - Die Protagonisten der Wiener Medienkunstszene öffnen ihre virtuellen
Konten. Was für manch einen Ex-Politiker kaum denkbar wäre, ist für die junge Medienkunstszene, die das Spiel mit der öffentlichen Wahrnehmung als Teil ihres künstlerischen Auftrags sieht, die logische Konsequenz.

Im Rahmen einer Vergabewahl werden aus dem Kulturförderbudget für Neue Medien der Stadt Wien (MA7) am 8. Sept. aus 24 Wahlvorschlägen 10 Projekte (je 3.000 Euro Förderung) gewählt und der Verwaltung als förderwürdig vorgeschlagen.

Im Wahllokal, einer ehemaligen Fabrik im 17. Bezirk, gibt es am Wahltag eine Präsentation der wahlwerbenden Personen, die ihre Projekte dem interessierten Publikum vermitteln.

Mehr unter: http://netznetz.net/wiki/Vergabewahlen_2010-09-08

Die Auszählung der Stimmzettel passiert öffentlich durch die Wahl-Operatoren nach dem bekannten Algorithmus "Türme von Hanoi". Als Performance, inszeniert durch den Regisseur Thomas Jelinek, wird dabei die Auszählung der Stimmzettel direkt auf die Leinwand vor Ort übertragen.

http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrme_von_Hanoi

Andreas Lehner vom Chaos Computer Club spricht im Rahmen eines Impulsvortrages über "Zensurinfrastrukturen, die Freiheit der Bits, gesellschaftliche Folgen und die Forderung nach Transparenz und freier Kommunikation".

Das Thema Bürgerbeteiligung, partizipatorische Demokratie und Transparenz öffentlicher Kunstförderung findet im anschließenden Diskurs mit Vertretern der SPÖ Wien (Sybille Straubinger) und der Wiener Medienkunstszene Resonanz.

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