ARBÖ: Herbstliche Herausforderungen im Straßenverkehr

Wien (OTS) - Der Herbst schickt seine Boten aus: Regen, Nebel, Herbstlaub, frühe Dämmerung und die Straße querendes Wild. Sie sind die häufigsten Risikofaktoren, an die sich Fahrzeuglenker wieder gewöhnen müssen. "Ziehen Sie sich warm an!" - hier die ARBÖ-Hitliste der herbstlichen Herausforderungen.

Aquaplaning
Nieselregen, Starkregen, Tröpfelregen - egal wie man ihn nennt, auf der Straße bedeutest dies: Aquaplaninggefahr und damit Fahrtempo reduzieren, Sicherheitsabstand vergrößern. Kommt das Fahrzeug ins Schleudern: Nicht bremsen, Lenkrad gerade halten, auskuppeln und -beim Automatikgetriebe - vom Gas gehen.

Nebel
Mit Romanik hat Nebel im Straßenverkehr nichts zu tun. Sieglinde Rernböck vom ARBÖ: "Unbedingt Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anpassen." Nebel täuscht die Augen, Orientierung an Leitlinien und Tacho hilft bei der Einschätzung. Sicherheitsabstand einhalten. Abblendlicht einschalten, Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht, sie blenden sonst. Kein Fernlicht einschalten - Gefahr der Selbstblendung!

Glitschige Fahrbahn
"Zu einer Rutschpartie kann es kommen, wenn nasses Laub oder landwirtschaftliche Fahrzeuge die Fahrbahn verschmutzen", so Rernböck vom ARBÖ. Nasses Laub verlängert den Bremsweg massiv. Unbedingt Geschwindigkeit anpassen und vorrausschauend fahren, um Ausrutscher zu vermeiden.

Däm-MEHR-licht
"Sehen und gesehen werden" - DAS Motto für die dämmrige Jahreszeit. Fahrstil stets an die Sichtbedingungen anpassen, alte Scheibenwischerblätter rechtzeitig austauschen, um Schlierenbildung zu vermeiden. Um den Durchblick nicht zu verlieren, unbedingt innere und äußere Fahrzeugscheiben sowie Seitenspiegel regelmäßig reinigen.

Sichtbarkeit
Für Fahrzeuglenker gilt: Fahrzeugbeleuchtung überprüfen und einstellen lassen. "Einäugige Fahrzeuge stellen in der Nebelsuppe ein großes Sicherheitsrisiko dar. Falsch eingestellte Lichter blenden unnötig", so Rernböck vom ARBÖ.
Für Fußgänger und Radfahrer gilt: Je bunter die Kleidung, desto besser wird man wahrgenommen. Reflektoren oder reflektierende Signalstreifen erhöhen die Sichtbarkeit.

Vorsicht, es wird wild!
Auf der Suche nach Futter nutzen Rehe, Hasen und deren Wildtierkollegen selten Fußgängerübergänge oder blicken vor Überquerung einer Straße von links nach rechts. Rernböck vom ARBÖ:
"Für Autofahrer bedeutet dies speziell am Land oder zwischen Wald-und Flurbereichen besonders vorausschauend und mit angemessenem Tempo zu fahren." Überquert Rehwild bei Dämmerung oder Nacht die Straße, mehrmals kurz die Hupe betätigen. Dauerhupen vermeiden, Fernlicht irritiert das Wild, sodass es einfach mitten auf der Fahrbahn stehen bleibt. Das Fahrzeug nicht verreißen oder Haken schlagen.

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