ÖH: Ministerin putzt sich an anderen ab

Karl muss Parteifreund Pröll in die Pflicht nehmen

Wien. (OTS) - Mit Entrüstung reagiert die Österreichische HochschülerInnenschaft auf Ministerin Karls neuesten Versuch, ihre Verantwortung auf andere abzuschieben: "Es ist eine bodenlose Frechheit so zu tun als wären die SPÖ und die Studierenden verantwortlich an der Uni-Misere", zeigt sich Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam erbost. "Die ÖVP stellt sich seit Jahren gegen die Ausfinanzierung der Universitäten - sich nun an anderen abzuputzen zeigt, wie hilflos die Ministerin inzwischen ist", so Maurer weiter.

"Wissenschaftsministerium und Finanzministerium werden mittlerweile seit über 10 Jahren von ÖVP MinisterInnen heimgesucht - da liegt es ja wohl auf der Hand wer für die Chaosbildungspolitik verantwortlich ist", so Thomas Wallerberger vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Anstatt auf die Studierenden loszugehen und die Schließung von Hochschulen in Aussicht zu stellen, sollte sich Karl endlich ihren Parteifreund Pröll in die Pflicht nehmen und für ein langfristiges Finanzierungskonzept eintreten. Die Diskussion um Studiengebühren sind nur ein billiges Ablenkungsmanöver!"

"Horrorszenarien wie Karl sie heraufbeschwört resultieren nicht aus dem Fehlen von Studiengebühren, sondern aus dem Kaputtsparen des Bildungssystems - wie es die ÖVP seit Jahren voran treibt", meint Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung. Die Ministerin zeigt bisher keinerlei Ambitionen, das Budget für die Hochschulen aufstocken zu wollen. Das ist bildungspolitischer Wahnsinn", so Müller.

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