BZÖ: Wo bleibt die CSI-Skylink - Wann klicken für die Verantwortlichen die Handschellen?

BZÖ fordert Vollprivatisierung des Flughafens

Wien (OTS) - BZÖ-Wien Spitzenkandidat Walter Sonnleitner und Generalsekretär Christian Ebner haben heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz die sofortige Einrichtung einer "CSI-Skylink". "Was bei der Hypo binnen Stunden möglich war, zieht sich beim SPÖ-ÖVP-dominierten Flughafen Wien seit über einem Jahr. Hunderte Millionen Euro sind in dubiosen Kanälen versickert - illegale Parteienfinanzierung von SPÖ und ÖVP stehen im Raum und die Justiz ist auf Tauchstation - obwohl das BZÖ bereits im August 2009 eine Anzeige eingebracht hat". Die SPÖVP-Günstlingswirtschaft - das rote Wien Michael Häupls und das schwarze Niederösterreich des Erwin Pröll halten die entscheidenden Anteile am Flughafen und kontrollieren jede Personalentscheidung - ist bis jetzt folgenlos geblieben. Dass jetzt auch der Rechnungshof-Rohbericht zum Skylink Desaster vor den Landtagswahlen unter Verschluss gehalten wird, zeigt die Arroganz und Allmachtphantasien von Häupl und Pröll", so Sonnleitner und Ebner unisono.

Es sei auch inakzeptabel, dass die Vorstände die beim Flughafen die Millionenverluste zu verantworten haben, sich 2009 bei einem Gesamtgehalt von 1,4 Millionen Euro sich Boni in der Höhe von beinahe einer halben Million Euro haben auszahlen lassen. "Nicht Boni gehören ausgezahlt, sondern die Handschellen müssen endlich klicken", fordert Sonnleitner. Es sei ebenfalls untragbar, dass jetzt, nachdem der schwarze Niederösterreicher Gabmann als Vorstand versorgt wurde, auch die rote Wienerin Brauner nach der Wahl auf den fett dotierten Vorstandsposten entsorgt werden soll. "Das BZÖ fordert eine CSI-Skylink, ein sofortiges Handeln der Justiz und eine Vollprivatisierung des Flughafen Wiens, um die Parteien aus der Vorstandsetage und den Aufsichtsräten zu entfernen und Privatwirtschaft zu ermöglichen. Mit den Erlösen der Privatisierung sollen Schulden zurückgezahlt werden - Wien und Niederösterreich hätten eine Entschuldung ja dringend nötig", so Sonnleitner abschließend.

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