ARBÖ: Weg zur mehr Verkehrssicherheit geht in richtige Richtung

Weniger Verkehrsunfälle in der Unfallstatistik des ersten Halbjahres 2010

Wien (OTS) - "Das im September 2009 in Kraft gesetzte und vom ARBÖ unterstützte Verkehrssicherheitspaket wirkt sich positiv auf die Unfallbilanz des ersten Halbjahres 2010 aus ", freut sich ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil angesichts der aktuellen Zahlen der Statistik Austria.

14 Prozent Rückgang bei den Todesopfern (im ersten Halbjahr 2009 verstarben im Straßenverkehr 287 Menschen, im heurigen Vergleichszeitraum 247 - um 40 Menschen weniger). Die Zahl der Verletzten ging um 8,3 Prozent zurück (2009: 22.190, 2010: 20.352) und die Zahl der Unfälle um 7,5 Prozent (2009: 16.995, 2010: 15.712). - Der unter Verkehrsministerin Doris Bures eingeschlagene Weg zur mehr Sicherheit im Straßenverkehr geht in die richtige Richtung. "Einsichtige Gesetze, sichtbare Polizeikontrollen an unfallträchtigen Stellen sowie permanente Bewusstseinsbildung - so lautet die richtige Formel zur Unfallreduktion", so der ARBÖ-Geschäftsführer.

Auch die seit Herbst 2009 reformierte Mopedausbildung greift: 15-und 16-Jährige absolvieren nun zwei Stunden weniger Theorie (sechs statt acht Stunden), dafür zwei Stunden zusätzliches, begleitendes Fahren auf der Straße und unverändert sechs Stunden Fahrpraxis in den Fahrsicherheits-Zentren. "Mit dieser betont praxisbezogenen Ausbildung, wie sie der ARBÖ auch in seinen drei Fahrsicherheits-Zentren anbietet, ist es möglich geworden, die Moped-Unfallzahlen zu reduzieren", sieht Musil den wichtigen Schritt dieser Reform. Schließlich verunglückten in den ersten sechs Monaten auf Österreichs Straßen 84 15-jährige Mopedlenker weniger als im Vorjahr (2009: 549, 2010: 633 Menschen).

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