Bayr: Frauenministerin Heinisch-Hosek aktive Partnerin im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung

Frauenministerin initiiert FGM-Informations-Workshop für Frauenberatungsstellen

Wien (OTS/SK) - Die Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung (stopFGM.net) hat in Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek eine aktive Unterstützerin im Kampf gegen diese Menschenrechtsverletzung gefunden. "Besonders die Prävention durch Aufklärung und Information ist uns ein großes Anliegen", sagt Petra Bayr, Initiatorin der Plattform stopFGM.net, "dazu gehört auch das Schulungsangebot für Mitarbeiterinnen von Frauenberatungsstellen, das jetzt dankenswerterweise von der Frauenministerin initiiert und umgesetzt wurde." ****

Der FGM-Informations-Workshops mit den Frauenberatungsstellen wurde am 7. September gemeinsam mit FEM Süd durchgeführt, welches seit Jahren eine Gesundheitsberatungsstelle für Frauen mit Migrationshintergrund unterhält. Die Teilnehmerinnen nutzten dieses Angebot, um sowohl Basis- und Hintergrundinformation zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (Female Genitale Mutilation, FGM) als auch Beratungstipps für die tägliche Praxis zu erhalten. Die Fragen der Teilnehmerinnen zielten vor allem auf ein bestmögliches Einfühlungsvermögen in ihre Klientinnen ab sowie auf Möglichkeiten der Hilfestellung bei damit in Zusammenhang stehenden Problemen.

Die österreichische Plattform stopFGM.net wurde 2003 gegründet und hat in den letzten Jahren mehrere Projekte zur Informations- und Aufklärungsarbeit geleistet, sowohl für ÄrztInnen und Hebammen als auch in Form einer Veranstaltung im Parlament für Menschen in pädagogischen Berufen. "Es gilt zu sensibilisieren und damit Möglichkeiten der Prävention zu verstärken", ist Petra Bayr überzeugt, "so haben wir auch einen Info-Folder für Eltern in fünf Sprachen herausgebracht, der Eltern mit entsprechendem Kulturhintergrund über die physischen, psychischen und auch rechtlichen Folgen aufklärt und mit aller Deutlichkeit vor diesem Schritt warnt, den wir unmissverständlich als Akt der schweren Menschenrechts- und Körperverletzung erachten und entsprechend ahnden!" (Schluss) up/mp

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