SPÖ Rohr kritisiert FPK-LH Dörfler stellvertretend für das offizielle Kärnten

FPK-Dörfler hält im ORF-Sommergespräch an seiner ganz speziellen Sicht der Dinge fest, was das Hypo-Desaster und die Ausgrenzung der Konsensgruppe betrifft.

Klagenfurt (OTS) - "An Selbstüberschätzung und politischer Kurzsichtigkeit hat es FPK-LH Dörfler, mit chronischem Hang zum Fettnäpfchen, noch nie gemangelt. Jüngster Beweis ist das ORF-Sommergespräch heute, bei dem er meinte, er brauche keine Zurufer aus der Konsensgruppe, die nicht für das offizielle Kärnten sprechen", kritisiert SPÖ-Klubobmann Reinhart Rohr, stellvertretend für das offizielle Kärnten und die Kärntner Bevölkerung.

Dabei scheint Dörfler vergessen zu haben, dass sein Vorgänger und großes Vorbild Ex-LH Haider und Ex-Bundekanzler Schüssel die Konsensgruppe dazu legitimierte nach einem Einvernehmen zwischen den Volksgruppen zu suchen. "Menschen zu verunglimpfen, um daraus politisches Kleingeld zu sammeln, wie im Fall Feldner, ist kurzsichtig und letztklassig. Dörfler vergiftet das ohnehin angespannte Klima im Land. Die Chance zum Jubiläum 90 Jahre Volksabstimmung international ein fortschrittliches Bild Kärntens zu präsentieren hat Dörfler verspielt, er trägt lieber seine rückwärtsgewandten Ideale in die Welt", so Rohr. Die SPÖ Kärnten fordert die FPK-ÖVP-Koalition auf, den KHD und die Konsensgruppe in die Feierlichkeiten rund um das 10.-Oktober-Jubiläum einzuladen und einzubinden.

"Wenn FPK-LH Dörfler behauptet, allein die Ratingagenturen und die Manager würden die Schuld am Hypo-Desaster tragen, ist das ein klarer Fall von Kindesweglegung. Die Staatsanwaltschaft untersucht zumindest zwei Fälle, wonach Anrufe von Dörflers Vorgänger Haider bei Kulterer die Türen für ungedeckte Kredite geöffnet haben sollen", stellt Rohr fest. Nicht zu vergessen, auch ÖVP-Martinz spielte eine noch nicht geklärte Rolle beim Hypo-Verkauf als Vorsitzender des Landesholding-Aufsichtsrates, der seinem Steuerberater-Freund Birnbacher ein Sechs-Millionen-Euro-Honorar verschaffte. Auch wegen einer möglichen Falschaussage vor dem Hypo-U-Ausschuss wird gegen Martinz ermittelt.
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