Bures: E-Mobilität - eine Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft

Wesentlich, neue Technologien für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen

Wien (OTS/SK) - "Ressourcenverknappung und Klimawandel sind die Herausforderungen der Zukunft - und Mobilität ist einer der Kernbereiche, die Antworten auf diese Herausforderungen geben", so Infrastrukturministerin Doris Bures am Dienstag bei einer Pressekonferenz zum Thema "Start des Elektro-Autozeitalters in Österreich" im Technischen Museum in Wien. "Nach Forschung und Entwicklung sind wir jetzt bei der Anwendung angelangt: Heute ist der Verkaufsstart für das erste in Großserie produzierte Elektroauto in Österreich. Das ist deshalb so wichtig, weil neue Technologien sichtbar sein müssen, um in der Bevölkerung Verbreitung zu finden", erklärt die Ministerin, die sich, seit sie mit den Ressorts Verkehr, Innovation und Technologie betraut ist, massiv für Forschung und Entwicklung einsetzt. ****

Das BMVIT unterstütze die Forschung an modernen Antriebssystemen tatkräftig, so Bures. "In wirtschaftlich schwierigen Situationen kann man die Krise als Chance nützen - und in der Elektro-Mobilität ist uns das gelungen, da hat ein Paradigmenwechsel von Benzinverbrennungsmotoren hin zu umweltfreundlichen Motoren stattgefunden, in Österreich und auch weltweit", betont die Ministerin und erklärt weiter, dass im Mittelpunkt immer die Energieeffizienz stehe: Benzinverbrennungsmotoren setzen nur 20 Prozent ihrer Energie in Bewegung um, Elektromotoren hingegen fast das Dreifache, nämlich 70 Prozent. "Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit modernen Technologien innovative Produkte für den Markt entwickelt werden können", so Bures. Ziel ist, dass bis 2020 5 Prozent aller Neuzulassungen Elektroautos sind, das sind 135.000 Fahrzeuge. Mit einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 7 Prozent würde dies einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Kyoto-Ziele darstellen.

Utl.: Synergien nutzen, Infrastruktur schaffen, Bewusstsein bilden

Dass Forschung und Entwicklung für die Menschen sichtbar werden, erfordere ein Gesamtkonzept. "Um 135.000 E-Mobile zu ermöglichen, brauchen wir auch die entsprechende Infrastruktur, Stichwort Stromtankstellen. Wichtig ist auch, Synergien zu nutzen und die bereits vorhandene E-Flotte - die größte Österreichs, die ÖBB - mit Elektroautos zu verknüpfen", erläutert Bures die Zielsetzung des Gesamtkonzepts. Weiters sollen Neugier und Interesse der Öffentlichkeit für neue Technologien geweckt und Bewusstsein dafür geschaffen werden. Einen Beitrag dazu leistet der Staatspreis Verkehr, der im kommenden Jahr der Elektro-Mobilität gewidmet sein wird.

"Bei neuen Technologien gibt es auch Zweifler und Widerstände, aber ich bin optimistisch - vor 100 Jahren wurde das Auto auch als vorübergehende Erscheinung betrachtet", betonte die Ministerin.

Bei der Pressekonferenz sprachen auch der japanische Botschafter in Österreich, Akio Tanaka, die Direktorin des Technischen Museums, Gabriele Zuna-Kratky sowie der Geschäftsführer von Mitsubishi Österreich, Gregor Strassl und der Geschäftsführer von LeasePlan Österreich, Nigel Storny. Ab heute, Dienstag, kann der Mitsubishi i-MiEV als erstes reines Elektroauto in Österreich Probe gefahren und gekauft bzw. geleast werden. (Schluss) bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0007