RfW-Amann: Wirtschaftsbund-Kampagne gegen Steuerbelastungen ist "Kindesweglegung" und "Augenauswischerei"

Dass ausgerechnet Mitglieder jener Partei, die den Finanzminister stellt, die Unternehmer via Newsletter um Unterstützung bitten, sei "abgeschmackt".

Wien (OTS) - Als "Kindesweglegung" und "Augenauswischerei" bezeichnet RFW-Bundesobmann WKÖ-Vizepräsident Fritz Amann die heute startende Online-Kampagne des Wirtschaftsbundes, die gegen die Einführung neuer Steuern und gegen Belastungen für Unternehmer mobil machen will. "Der Wirtschaftsbund möge bitte keine Alibi-Aktion starten sondern in den eigenen Reihen, beim ÖVP-Finanzminister Druck machen", so Amann

Dass ausgerechnet Mitglieder jener Partei, die den Finanzminister stellt, die Unternehmer via Newsletter um Unterstützung bitten, sei "abgeschmackt". "Es ist der ÖVP-Finanzminister, der wider die klaren Bestimmungen der Verfassung das Budget zu spät vorlegt. Es wird der ÖVP-Finanzminister sein, der in trauter Eintracht mit dem Genossen Kanzler ein wirtschafts- und leistungsfeindliches Belastungspaket der Superklasse auf KMUs und Mittelstand los lassen wird", stellt Amann klar.

"Wenn sich der Wirtschaftsbund unbedingt seinem Parteikollegen Pröll als Steigbügelhalter für einen regierungsinternen Zwischenwahlkampf andienen möchte, ist das seine Sache. Man möge aber bitte die Unternehmerinnen und Unternehmer damit nicht behelligen", so Amann abschließend.

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