Brauner: Stadt Wien vergibt Preise für innovativen digitalen Content

Die GewinnerInnen des Content Award 2010 wurden gestern bei der Content Award Night im Wiener Media Quarter Marx ausgezeichnet

Wien (OTS) - Sechs hervorragende Projekte von innovativen Wiener Medienschaffenden wurden bei der gestrigen Verleihung des Content Award 2010 mit je 5.000 Euro sowie hochwertigen Sachpreisen gefördert. Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner gratuliert den GewinnerInnen und freut sich über einen weiteren Impuls, den die Stadt Wien mit dieser Förderaktion der Wiener Medienwirtschaft und Kreativszene gibt.

Der begehrte Wiener Medienpreis richtete sich an ProduzentInnen von digitalem Content, die ihre Formate wirtschaftlich verwerten wollen. Die Einreichung war von 3. Mai bis 30. Juli möglich. Vergeben wurden die sechs Geldpreise in den Kategorien Games, Mobile Apps, animierte Shorts und Character. Eigens einreichen konnten ProduzentInnen für den FemPower-Sonderpreis und jenen, der Open Category - den Publikumspreis.

Renate Brauner, die als Initiatorin des Content Awards die SiegerInnen persönlich auszeichnete, war begeistert von den kreativen und außergewöhnlich innovativen Projekten, die der Content Award hervor brachte: "Jeder einzelne der insgesamt 30.000 Euro ist eine gute und nachhaltige Investition in den Wiener Medienstandort. Die Siegerprojekte punkten durch Innovationskraft und zeigen gleichzeitig das enorme Kreativpotenzial, das die Wiener Medienschaffenden zu bieten haben."

Der Content Award fand bereits zum zweiten Mal statt und wird vom ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, ausgerichtet. ZIT-Geschäftsführer Claus Hofer: "Mit dem Content Award haben wir nicht nur gezeigt, wie viele SpezialistInnen Wien auf dem Gebiet des digitalen Contents aufweisen kann, sondern wie wichtig es auch ist, den Kurs der Unterstützung der Medienwirtschaft fortzuführen."

Eine international besetzte ExpertInnen-Jury wählte in einem intensiven Prozess die besten Projekte aus:

o Kategorie Character: Zerebrale Dichotomie

Die Character des Kurzfilms "Zerebrale Dichotomie" überzeugten die Jury durch die perfekte technische Umsetzung, Originalität und ihren Charme. Das humorvolle Gesamtkonzept veranschaulicht in Form eines animierten Kurzfilms, was in einem Menschen vorgeht, wenn er Entscheidungen trifft.

o Kategorie Mobile App: abcdefghijklmnopqrstuvwxyz für iPhone

Die beste Application reichte Jörg Piringer ein. Er bezeichnet sein Projekt als "Sound-Spielzeug, Performance-Werkzeug und selbstständiges Kunstwerk" gleichzeitig. Der besonders ausgeprägte Innovationscharakter von "abcdefghijklmnopqrstuvwxyz für iPhone" überzeugte die Jury: "Die technischen Möglichkeiten der heutigen Smartphones werden voll ausgereizt. Der wissenschaftliche Einfluss aus den verschiedensten Disziplinen wird simpel und userInnenfreundlich visualisiert."

o Kategorie Games: Pitiri 1977

Mit dem Retro-Jump-and-Run-Spiel "Pitiri 1977" schafft Programmierer Jürgen Brunner den Spagat zwischen Science Fiction und alten Elementen. Der schöne Spielaufbau, die hohe grafische Qualität, der außergewöhnliche Witz und die gute Spielführung haben die Jury überzeugt.

o Kategorie Shorts: Stuck in a Groove

"Mein Projekt baut zwar auf bestehenden Techniken auf, kombiniert diese aber auf eine neue Weise", erklärt Gewinner Clemens Kogler. Analoge Videosequenzen werden in seinem Kurzfilm live gemischt -"eine bestechende und mutige Vorgehensweise, die die ZuseherInnen für verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und den Einsatz von alten und neuen Medien sensibilisiert", so die Jury.

o Kategorie FemPower: Adaffix

"adaffix" ist eine Applikation zur Anruferkennung, die selbst unbekannte Nummern blitzschnell mithilfe des Webs identifiziert. Laut der Geschäftsführerin der adaffix GmbH, Claudia Poepperl, würde ihr Projekt häufig "Google für Anrufe" genannt. Die Jury wählte die Kommunikationslösung vor allem wegen ihrer Bedarfsorientierung aus.

o Open Category: Sie nannten ihn Spencer

Siegerin der Open Catagory ist Sarah Nörenberg, die einen Trailer zu einer geplanten Dokumentation über das Leben von Bud Spencer realisiert hat. Mithilfe des Web 2.0 und der Partizipation von Spencers Fan-Community konnte Nörenberg ihr Projekt umsetzen.

o Content Award Conference

Ebenfalls am 7. September 2010 fand tagsüber erstmalig die Content Award Conference statt. Das ZIT hat mit diesem neuen Angebot eine zusätzliche Plattform für innovative Medienthemen geschaffen. Vorträge und Diskussionen rund um die Themenfelder Games, Apps und Animation stellten den Schwerpunkt der kostenlosen Konferenz dar. Im Fokus standen dabei aktuelle internationale Trends und Entwicklungen. Für ProduzentInnen, Vertriebe und VertreterInnen der Wirtschaft bot die Konferenz eine große Bandbreite an Projekten und Trends mit dem Ziel, neue Arbeitsweisen und Inputs, aber auch neue Verwertungsmöglichkeiten, Entwicklungen und Inhalte zu finden.

o Webtipp: Die Siegerprojekte des Content Award 2010 sowie nähere Informationen zum ZIT, der Technologieagentur der Stadt Wien, finden Sie auf: zit.co.at und contentaward.at.

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