uniko: OECD-Empfehlungen als Mutinjektion für die Bundesregierung

Wien (OTS) - Eine Mutinjektion für die Bundesregierung, ihren angekündigten Sparkurs bei den Bildungsausgaben rückgängig zu machen, sieht der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel, in der heute, Dienstag, veröffentlichten OECD-Studie "Bildung auf einen Blick": Die Autoren empfehlen darin Investitionen in den Hochschulbereich, "selbst wenn dadurch ein Defizit im Staatshaushalt entsteht". Sünkel dazu: "Wenn sich die Bundesregierung des OECD-Mitgliedslandes Österreich den Grundsätzen der internationalen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verpflichtet fühlt, gäbe es keinen Grund mehr, den Hochschulbereich weiterhin mit finanzieller Diätkost abzuspeisen."

Die von der OECD vorgelegten Zahlen belegen einmal mehr den "erheblichen finanziellen Vorteil" von Investitionen in höhere Bildung sowohl für den einzelnen als auch für den Staat. Die Studie führe, so Sünkel, zudem vor Augen, dass Österreich bei den einzelnen Ergebnissen im internationalen Vergleich noch Aufholbedarf habe: "Mit dem ausgewiesenen Ansteigen der Studienanfängerquote allein ist es nicht getan, wir müssen sowohl die Zahl als auch die Qualität der Absolventinnen und Absolventen erhöhen", betonte Sünkel. Dazu bedarf es jedoch einer erheblich besseren finanziellen Ausstattung der Universitäten sowie einer dauerhaften Zugangsregelung.

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