Grüne Niederösterreich zu LehrerInnendebatte: Scheindiskussion als Ablenkung von hausgemachten Skandalen

Weiderbauer: Skandale NÖ Hypo und Skylink wollen von Pröll geklärt werden

St. Pölten (OTS) - Unerträglich findet Emmerich Weiderbauer, Bildungssprecher der Grünen Niederösterreich, Prölls Inszenierung um die Verankerung der LehrerInnen in den Ländern.
"Eine bildungspolitische Diskussion ohne Einbindung der zuständigen Ministerin ist nicht ernst zu nehmen. Beschämend auch für die SPÖ, ihre eigene Ministerin von Pröll derartig vorführen zu lassen. Natürlich ist die Frage zu klären, aber zuerst müssen Reformen passieren - das hat Ministerin Schmied richtig erkannt. Erinnert man sich an das Zeitalter Gehrer ist schnell klar, dass die ÖVP die bildungspolitischen Blockierer und von ihnen keine großen Würfe zu erwarten sind. Für die ÖVP geht es bei der LehrerInnendebatte wieder nur darum, den herrschenden Mächten in den Ländern einen neuen Selbstbedienungsladen zu eröffnen. Das kann nicht Ziel und Zweck einer Bildungspolitik sein", so Weiderbauer.
Für den grünen Bildungssprecher ist eines klar: "Pröll hat diese Debatte genau geplant: "In Niederösterreich gibt es einen Landeshauptmannstellvertreter, der dem Land NÖ ein Finanzdebakel der Sonderklasse bescherte, einen NÖ Hypo-Vorstand, dessen Geschäfte Gegenstand der Gerichte sind, und ein fragwürdiges Bauprojekt unter einem Finanzchef, der einst Landesrat in Niederösterreich war, ehe Pröll ihn am Flughafen untergebracht hat. Wenn Pröll jemanden unbedingt zum Rücktritt auffordern will, dann hätte er in Niederösterreich in den eigenen Reihen mehrere Kandidaten zur Auswahl", so Weiderbauer abschließend.

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