AKS: Sind die Landeshauptleute dieses Landes des Wahnsinns?

AKS hält Beschluss der Landeshauptleutekonferenz für bildungspolitischen Wahnsinn!

Wien (OTS) - Für die AKS ist eines klar: Die Bildungspolitik in Österreich muss endlich nach dem Motto "Keine Macht den Regionalkaiser_innen!" funktionieren."Nur weil Erwin Pröll eigentlich gern Unterrichtsminister wäre, heißt das nicht, dass alle nach der Pfeife des niederösterreichischen Landeshauptmannes zu tanzen haben!", ist für Iris Schwarzenbacher, Bundesvorsitzende der AKS, das Verhalten einiger Landespolitiker_innen unverständlich.

"Bildungspolitische Kompetenzen für die Länder zu fordern hat ein ganz klares politisches Ziel, nämlich Veränderungen und bundesweite Reformen zu verhindern!", ist Iris Schwarzenbacher empört über die Gleichgültigkeit der Landeshauptleute gegenüber der bildungspolitischen Zukunft Österreichs.

"Bei dieser Debatte werden die machtpolitischen Gelüste einiger Landeshauptleute deutlich", so Schwarzenbacher. "Doch im Sinne einer fortschrittlichen Bildungspolitik muss es heißen:
Lehrer_innendienstrecht in Bundeskompetenz!", fordert die Schüler_innenvertreterin.

Bildungspolitischen Reformen wie einer Gesamtschule oder der Vereinheitlichung der Lehrer_innenausbildung wird hier ganz klar der Riegel vorgeschoben. Mit 9 verschiedenen Bildungslandschaften in Österreich ist kein einheitlicher Unterricht mehr möglich.

"Schon jetzt scheitern viele Reformen am Kompetenzdschungel", kommentiert Schwarzenbacher die Diskussion. "Mit einem Blick nach Deutschland wird schnell klar: Bekommen die Länder noch mehr Kompetenzen, existieren bald neun verschiedene Schulsysteme in Österreich, und das kann nur im Interesse von Blockierer_innen und Hinterwäldler_innen sein!", schließt Schwarzenbacher.

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