VSStÖ: Faymann und Pröll müssen in tertiäre Bildung investieren

Regierung darf nicht weiter die Augen verschließen

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) fordert bei der Budgeterstellung der Regierung eine massive Erhöhung des Hochschulbudgets. "Die OECD Studie Bildung auf einen Blick 2010 beweist, dass die Investition in Hochschulbildung nicht nur für jede und jeden einzelnen Vorteile bringt, sondern langfristig sogar für den Staatshaushalt" sagt Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

"In Österreich werden die Universitäten seit Jahren kaputtgespart. Statt ihre Verantwortung ernst zu nehmen und durch Investitionen mehr Menschen ein Hochschulstudium zu ermöglichen, friert die Regierung die Budgets ein und diskutiert Zugangsbeschränkungen," so Grubich.

"Die Studie beweist außerdem erneut, dass sowohl die StudienanfängerInnenquote, als auch die AbsolventInnenquote massiv hinter dem Durchschnitt liegt. In Österreich beginnen nur 39 Prozent eines Jahrgangs ein Studium, der Schnitt liegt bei 56 Prozent. Wir brauchen mehr Studierende, nicht weniger," meint Grubich.

"Diese Zahlen führen Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren ad absurdum. Nur durch einen offenen und freien Hochschulzugang mit einer ausreichenden sozialen Absicherung können mehr junge Menschen studieren," fordert Grubich abschließend.

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