BZÖ-Ebner: AK-Präsident Rotschädl muss zurücktreten

Rechnungshof muss prüfen

Wien (OTS) - Erneut heftige Kritik am steirischen AK-Präsidenten übte heute BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner. "Es ist unglaublich, wenn sich Herr Rotschädl sein Gehalt seit Jahren über einen Vertrag für freie Dienstnehmer, der steuerlich und sozialversicherungsrechtlich begünstigt ist, ausbezahlen lässt. Auch Nepotismus, ein Zulagenparadies, Parteienfinanzierung mittels zweifelhaften Immobiliengeschäften oder gesetzeswidrige gleichzeitige Auszahlung von Aktivbezug und Pension stehen auf der Tagesordnung von diesem AK-Präsidenten. Da tun sich unerhörte Missstände auf, die endlich aber auch Konsequenzen mit sich bringen müssten", meinte Ebner, der den Rücktritt des steirischen AK-Präsidenten forderte und eine Prüfung der AK durch den Rechnungshof verlangte.

Es sei unerhört, dass auch heute noch die Arbeitnehmer ein Prozent ihres Lohnes automatisch bei der AK abliefern müssen. "Die Arbeiterkammer ist de facto nur eine Parteifinanzierungsanstalt der SPÖ. Das muss sich ändern, eine solche parteipolitisch agierende Institution hat in der heutigen Zeit nichts mehr verloren", sagte Ebner.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0007