Seeber fordert Öffnung des Binnenmarktes der Schweiz

Lösungen für grenzüberschreitende Tätigkeiten notwendig

Straßburg, 07. September 2010 (OTS) Erste Bewegung im "Taxistreit" mit der Schweiz: Nachdem nun auch das Europäische Parlament die Frage der Blockade für österreichische Chartertaxi am Flughafen Zürich aufgegriffen hat, erlaubt die Schweiz momentan auch Tiroler und Vorarlberger Chartertaxis, österreichische Passagiere vom und zum Flughafen Zürich zu fahren. "Das ist aber nur eine Übergangslösung. Das Problem ist noch lange nicht vom Tisch", so der Tiroler ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Richard Seeber. "Ich erwarte mir von unseren Schweizer Nachbarn endlich nachhaltige Zugeständnisse. Immerhin gibt es bilaterale Abkommen, die einzuhalten sind. Das Europäische Parlament hat heute in der Plenarsitzung einmal mehr die rasche Umsetzung des Binnenmarktes
mit der Schweiz gefordert", so Seeber, der sich auf europäischer Ebene für die betroffenen heimischen Unternehmen stark macht. ****

Eine grenzüberschreitende Arbeitsgruppe will jetzt bis zum Frühjahr 2011 eine Lösung finden. "Wir brauchen eine rasche Einigung. Es darf nicht sein, dass heimische Betriebe derart benachteiligt werden", so Seeber. "Ich weiß, dass auch die Schweiz auf ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis wert legt. Daher sind alle weiteren Integrationsschritte unseres Nachbarn sehr begrüßenswert", so Seeber abschließend.

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